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Polizisten und Politiker diskutieren mit Amnesty über Polizeigewalt

Für Montag lädt die Menschenrechtsorganisation Amnesty International unter dem Titel „Nichts zu verbergen? Misshandlungsvorwürfe gegen die Polizei in Deutschland“ zu einer Fachkonferenz über Polizeigewalt. Tagsüber sind Expertengespräche geplant, am Abend soll eine öffentliche Diskussion stattfinden. Auf dem Podium sitzen die Amnesty-Generalsekretärin Monika Lüke, der Bundesvorsitzende der Gewerkschaft der Polizei Konrad Freiberg und der Innenminister des Landes Sachsen-Anhalt Holger Hövelmann. Die Veranstaltung beginnt um 19.30 Uhr in der Landesvertretung Sachsen-Anhalt, Luisenstraße 18. Der Eintritt ist frei. jra

Protest gegen rechten Aufmarsch

in Neukölln

Rund 120 Menschen haben am Sonnabend in Neukölln friedlich gegen eine Kundgebung der Rechtspopulisten von Pro Berlin protestiert. Zu der Veranstaltung des Berliner Ablegers der rechtsextremen Gruppierung Pro Köln erschienen nur sechs Teilnehmer. Der Aufzug richtete sich gegen die Baitul-Mukarram-Masjid-Moschee. Dort sollte ursprünglich ein Vortrag von drei Islamisten stattfinden. Die Moschee hatte jedoch bereits am Freitagvormittag das Seminar abgesagt und den drei Predigern Hausverbot erteilt. „Wir wollen mit diesen Leuten und ihrer radikalen Ideologie nichts zu tun haben“, sagte das Vorstandsmitglied der Moschee Akul Miah. Die Moschee habe die Veranstaltung nie offiziell genehmigt. jra

Fahrgast mit Schlägen und

Tritten attackiert

Fünf Männer haben in der Nacht zu Sonnabend in Wittenau in einem BVG-Bus einen 25-Jährigen zusammengeschlagen. Als der Fahrer des Busses gegen 23.30 Uhr den Angriff bemerkte, stoppte er an der Finsterwalder Straße, um dem Opfer zu helfen. Daraufhin flüchteten die Angreifer. Polizeibeamte nahmen kurze Zeit später zwei 18- und 19-jährige Jugendliche fest. Der 25-Jährige wurde bei der Attacke leicht verletzt. jra

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