NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

Fast einen Zentner Haschisch

in Propangasflaschen versteckt

Der Polizei sind drei mutmaßliche Rauschgifthändler ins Netz gegangen. Polizei und Zoll hatten bereits am Freitag während eines Ermittlungsverfahrens wegen Cannabisschmuggels eine Garage im Tempelhofer Weg durchsucht, teilten die Ermittler am Dienstag mit. In einem dort abgestellten Transporter, der auf einen 34-jährigen zugelassen ist, wurden 52 Kilogramm Haschisch gefunden. Die größte Menge war in zwei Propangasflaschen eingearbeitet. Die Wohnungsdurchsuchungen bei dem 34-jährigen und zwei weiteren Verdächtigen, die danach verhaftet wurden, verliefen ebenfalls mit Erfolg. Die sichergestellte Menge hat einen Schwarzmarktwert von etwa 100 000 Euro. dapd

Bei Berliner Firmen sind

noch mehr als 700 Lehrstellen frei

Für junge Berliner gibt es immer noch die Chance, einen Ausbildungsplatz zu finden. In Berlin hätten sich von Oktober 2009 bis September 2010 zehn Prozent weniger Jugendliche auf der Suche nach einem Ausbildungsplatz gemeldet als im Vorjahr, teilte die Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit mit. Die Zahl der Ausbildungsplätze sei dagegen um rund fünf Prozent gestiegen. Ende September waren noch 1513 ausbildungssuchende Jugendliche beim Arbeitsamt gemeldet, während gleichzeitig 721 Ausbildungsplätze unbesetzt waren. dapd

Zwei Unternehmen erhalten Integrationspreis

Das Bildungswerk in Kreuzberg (BWK) und das Vivantes-Institut für berufliche Bildung im Gesundheitswesen sind mit dem Integrationspreis 2010 ausgezeichnet worden: „Für die gelungene interkulturelle Öffnung ihrer Unternehmen“, teilte die Integrationsverwaltung mit. Beide Firmen leisteten über die berufliche Qualifizierung einen Beitrag zur Integration von Migranten. Der Preis wird jährlich vom Landesbeirat für Integrations- und Migrationsfragen vergeben. Dienstagabend wollte Sozialsenatorin Carola Bluhm (Linke) die Auszeichnung übergeben. Das Preisgeld beträgt 5000 Euro. dma

Online-Beratung für Jugendliche

und Kinder auf Türkisch

Die Online-Beratung für Kinder und Jugendliche des Vereins „Jungundjetzt“ arbeitet jetzt auch auf Türkisch. Psychologen kümmern sich dort ehrenamtlich verstärkt um Probleme von Jugendlichen mit Migrationshintergrund. Das Projekt biete Integration im Alltag und sei notwendig, weil 40 Prozent aller Berliner Jugendlichen einen Migrationshintergrund haben, sagte der Berliner Integrationsbeauftrage Günter Piening. Türkischstämmige Jugendliche hätten andere Probleme als deutsche, sagte Projektkoordinatorin Umut Karakas: Es kämen häufiger Depressionen vor, weil sie sich „in einem Zwiespalt zwischen den Kulturen“ fühlen. In türkischstämmigen Familien werde seltener über emotionale Probleme gesprochen, da sei Online-Beratung sehr wichtig. Auch die Tagesspiegel-Spendenaktion „Menschen helfen!“ hat das Projekt gefördert. dma

Diskussion über Integration

mit Michel Friedman

Was die Integrationsdebatte mit Rassismus zu tun hat, ist heute um 19 Uhr das Thema einer Veranstaltung in der Werkstatt der Kulturen, Wissmannstraße 32, Neukölln. Unter dem Titel „Spieglein, Spieglein an der Wand – wer ist der Integrierteste im ganzen Land?“ diskutiert der frühere Vize-Chef des Zentralrats der Juden, Michel Friedman, unter anderem mit der Migrationsforscherin und Sarrazin-Kritikerin Naika Foroutan. ks

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