NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

Gedenken an Pogromnacht



Zum 72. Jahrestag der gegen Juden gerichteten „Reichspogromnacht“ vom 9. November 1938 sind am Dienstag zahlreiche Gedenkveranstaltungen geplant. Im Gemeindehaus der Jüdischen Gemeinde wird die Kinderoper „Brundibár“ des im KZ Auschwitz ermordeten tschechischen Komponisten Hans Krása (1899-1944) aufgeführt (18 Uhr). Dazu wird unter anderen Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) erwartet. Schüler aus Charlottenburg gedenken am Dienstag mit Bundestagsvizepräsidentin Petra Pau der Pogromnacht. Ab 16.30 Uhr ziehen die Jugendlichen des Gottfried-Keller-Gymnasiums und der Hugo-Gaudig-Realschule von der Erdener Straße/Ecke Koenigsallee in einem Schweigemarsch zum Deportationsmahnmal am Bahnhof Grunewald. KNA

Filmfest der Aktion Mensch

Die Aktion Mensch veranstaltet in diesen Tagen ihr bundesweites Filmfestival „ueber Mut“, das in Berlin bis 14. November im Zeughaus-Kino stattfindet (in Potsdam im Filmmuseum). Gezeigt werden internationale Dokumentar- und Spielfilme, über „Menschen, die ihre Gesellschaft verändern und ihre Träume leben wollen – gegen alle Widerstände“ (Infos zum Programm unter www.uebermut.de). KNA

Museum am Checkpoint Charlie

Am früheren Grenzübergang Checkpoint Charlie soll ein „Zentrum Kalter Krieg“ entstehen. Das neue Museum soll „die globale Auseinandersetzung zwischen den Blöcken an einem symbolträchtigen Ort anschaulich machen“, teilten die Initiatoren mit. Vor allem internationale Besucher und die jüngere Generation sollen an die Teilung Europas und ihre Überwindung erinnert werden. Um das Projekt umzusetzen, wurden am Wochenende ein Förderverein aus Wissenschaftlern und Ausstellungsexperten sowie ein Beirat gegründet. epd

Mitglieder für Bistumskommission

Der Berliner Kardinal Georg Sterzinsky hat die ersten beiden Mitglieder der Bistumskommission für Missbrauchsfälle berufen. Es sind die Berliner Kinder- und Familientherapeutin Renate Pies und die Psychologin Cornelia Mikolaiczyk, wie Dompropst Stefan Dybowski am Wochenende erklärte. Weitere Berufungen würden folgen. Die höchste Laienvertretung im Erzbistum hatte Sterzinsky um die Berufung eines unabhängigen Expertengremiums für Missbrauchsfälle gebeten, an das sich Opfer wenden könnten. KNA

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