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Frau muss wegen Misshandlung ihres Babys ins Gefängnis

Sie brach ihrem Baby das Bein, biss es mehrfach, schlug seinen Kopf gegen ein Möbel. Davon waren die Richter im Prozess gegen eine 42-jährige Mutter überzeugt. Birte E. habe ihren fünf Monate alten Sohn roh misshandelt und gequält, urteilte am Dienstag das Landgericht und verhängte eine Gefängnisstrafe von zwei Jahren und sechs Monaten gegen die zweifache Mutter aus Prenzlauer Berg. Sie sei „derzeit eine Gefahr für ihre Kinder“. Birte E. kann oder will sich nicht an das erinnern, was im Dezember in ihrer Wohnung geschah. Sie habe ihren Sohn „nicht bewusst verletzt“, ließ sie über ihren Verteidiger erklären. Möglicherweise sei es ein Unfall gewesen. Doch da nur sie allein als Verursacherin infrage komme, übernehme sie auch die Verantwortung. K.G.

Schulverwaltung schreibt

Stellen für arabische Lehrer aus

Die Schulverwaltung hat erstmals Stellen speziell für arabischstämmige Lehrer ausgeschrieben. Gesucht werden drei Lehrkräfte, die an je einer Schule in Mitte, Friedrichshain-Kreuzberg und Neukölln unterrichten sollen. Sie sollen ihren Unterricht zwar auf Deutsch abhalten, doch seien arabische Sprach- und Kulturkenntnisse Voraussetzung, vor allem, um auch „aktiv in die Elternarbeit einbezogen“ werden zu können, hieß es in einer Mitteilung der Behörde. Die muttersprachlichen arabischen Lehrkräfte könnten einen bedeutenden Beitrag zur Integrationsarbeit leisten, sagte Bildungssenator Jürgen Zöllner (SPD). Das Anstellungsverhältnis ist zunächst auf ein Jahr befristet, doch ist eine unbefristete Einstellung beabsichtigt. dapd

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