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19-Jährige am Leipziger Platz

von Auto erfasst und getötet

Unachtsamkeit ist vermutlich die Ursache für einen tödlichen Verkehrsunfall in der Nacht zu Sonntag. Zwei junge Frauen wurden beim Überqueren des Leipziger Platzes von einem VW-Bus erfasst, der Richtung Alexanderplatz fuhr. Die 19-Jährige starb wenig später in einem Krankenhaus, die 18-Jährige erlitt schwere innere Verletzungen. Der 45-jährige Fahrer des Autos erlitt einen Schock. Die Leipziger Straße war von 22.30 Uhr bis nach Mitternacht zur Spurensicherung vollgesperrt. Zeugen sagten gegenüber der Polizei aus, dass die beiden Frauen die stark befahrene Straße nahe der Ampel von der Südseite des Platzes aus überqueren wollten. Ob sie möglicherweise durch Telefone oder Musikabspielgeräte abgelenkt waren oder miteinander rumalberten, ist unklar. Beide Frauen wohnen in Berlin, Hinweise auf Alkoholeinfluss gibt es nicht. Die 19-Jährige ist das 37. Verkehrsopfer in diesem Jahr. Mehr als die Hälfte, nämlich 19, waren Fußgänger. Ha

Fehlende Kontrolle ermöglichte illegale Werbung am Bahnhof Zoo

Die Bahn hat am Bahnhof Zoo monatelang an der Brücke über der Hardenbergstraße rechtswidrig Werbeflächen verkaufen können, weil im Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf Personal für Kontrollen fehle. Dies teilte die Stadtentwicklungsverwaltung auf eine Anfrage der Grünen mit. An der Glasfassade des Gebäudes war die Werbung im Oktober 2008 befristet angebracht worden; die Arbeiten begannen aber erst zwei Jahre später. kt

Zukunftsthema Verkehr:

Was auf Berlin zukommt

Tempo 30 auf allen Straßen? Weniger Platz für Autos und breite Spuren für Radfahrer? Parken noch teurer machen? Auf den Bau der Autobahn A 100 verzichten? Themen, die die Parteien und die Berliner bewegen. Die Zukunft der Mobilität in der Hauptstadt ist auch Thema einer Veranstaltung am heutigen Montag um 19.30 Uhr in der Urania in Schöneberg, die von Berlins Architektenkammer und dem Tagesspiegel unterstützt wird. Wie entwickelt sich der Verkehr, was sind die Verkehrsmittel der Zukunft und welche Weichenstellungen sind nötig, um eine gleichermaßen lebenswerte als auch mobile Stadt zu schaffen? Das sind die Fragestellungen, über die Barbara Lenz, Direktorin des Instituts für Verkehrsforschung, Ulrike Dust, Volkswagen Design Center, und Friedemann Kunst, Leiter der Abteilung Verkehr der Senatsverwaltung, diskutieren. Der Eintritt ist frei; moderiert wird die Veranstaltung in der Urania von Gerd Nowakowski, Ressortleiter Berlin-Brandenburg des Tagesspiegels. Tsp

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