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Gericht: Ermittler müssen Auskunft über Kirsten Heisigs Tod geben

Die Generalstaatsanwaltschaft muss Auskunft über die Begleitumstände des Todes der Jugendrichterin Kirsten Heisig geben. Das hat das Oberverwaltungsgericht entschieden. Es verpflichtete die Staatsanwaltschaft per Eilentscheidung, einem freien Journalisten aus München Auskunft zu erteilen über die Todesursache und den Zeitpunkt, den Fundort und die Auffindesituation der Leiche. Mitgeteilt werden müsse auch, welche Fakten ein Fremdverschulden des Todes ausschließen. Das Gericht begründete seine Entscheidung damit, dass Heisig aufgrund ihres beruflichen, rechtspolitischen und publizistischen Engagements bundesweit bekannt gewesen sei. Es bestehe ein legitimes öffentliches Interesse an Informationen über ihren Tod, zumal die Frage eines Zusammenhangs zwischen ihrem Tod und ihrer Tätigkeit im Raum stehe. „Wir werden den Beschluss auswerten und dann entscheiden, wie wir darauf reagieren“, sagte Justizsprecher Martin Steltner. Heisig hatte Anfang Juli Suizid begangen. Die Leiche der 48-Jährigen war in einem Waldstück im Berliner Ortsteil Heiligensee gefunden worden. dapd/Ha

Metalldieb lässt Personalausweis und Handy am Tatort liegen

Ein vergessener Personalausweis hat am Sonntag zur Festnahme von drei Metalldieben geführt. Bei einem Kontrollgang auf dem Gelände eines ehemaligen Krankenhauskomplexes stellten Mitarbeiter einer Wachschutzfirma fest, dass Stromkabel in den Kellergängen entwendet und in einem Raum deponiert worden waren. Zudem entdeckten sie Spezialwerkzeug. Kurze Zeit darauf kehrten nach Angaben der Polizei zwei junge Männer zurück, weil einer seine Personalpapiere und sein Handy dort vergessen hatte. Als die Wachschützer die 19- und 20-Jährigen zur Rede stellten, trat der jüngere Tatverdächtige einem von ihnen gegen das Schienbein. Ein angeleinter Wachhund biss den Angreifer daraufhin in den Zeh. Den Sicherheitsmitarbeitern gelang es, die Tatverdächtigen bis zum Eintreffen der Polizei festzuhalten. Die anschließenden Ermittlungen führen noch auf die Spur eines 27-Jährigen. Schätzungen zufolge wollten die Täter bis zu zwei Tonnen Buntmetall stehlen. dapd

Avus wird wegen Munitionsvernichtung gesperrt

Wegen Munitionsvernichtung auf dem Sprengplatz Grunewald in Zehlendorf wird die Avus am morgigen Mittwoch gegen 10 Uhr kurzzeitig gesperrt. Dies betrifft beide Richtungen zwischen Hüttenweg und Nikolassee. Die Sprengung von Munition findet regelmäßig im Herbst statt. dapd

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