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Zukunft der „Uferbahn“

bleibt ungewiss

Berlin - Der BVG-Aufsichtsrat hat am Donnerstag die Entscheidung zur Zukunft der Straßenbahn-Linie 68 (Köpenick–Alt-Schmöckwitz) vertagt. Die zu den schönsten Strecken Berlins zählende Linie, die durch Wald und entlang der Dahme mit dem Langen See führt und deshalb auch „Uferbahn“ genannt wird, ist stilllegungsgefährdet. Sie muss nach Angaben der BVG für rund 18 Millionen Euro saniert werden; die Hälfte des Betrages würde der Senat aus den Mitteln finanzieren, die er bei der S-Bahn gekürzt hat. Ob die BVG die andere Hälfte der Investitionssumme selbst dazulegt, will der Aufsichtsrat auf seiner nächsten Sitzung am 14. Dezember entscheiden. kt

Mehr Auskunftsrechte

für Brandenburger Bürger

Potsdam - Brandenburgs Bürger sollen nach Plänen der Regierung mehr Informationsrechte bei Behörden bekommen. Künftig sollen sie bei beantragter Akteneinsicht auch Anspruch auf Kopien der eingesehenen Unterlagen haben. Dagegen haben sich die Behörden bislang gesperrt. Rot-Rot will das Akteneinsichts- und Informationszugangsgesetz im nächsten Jahr entsprechend ändern. Bereits jetzt gelten die Regeln in Brandenburg als vorbildlich. Demnach hat jeder Bürger das Recht auf Einsicht in Akten, sofern nicht überwiegende öffentliche oder private Interessen dagegen sprechen oder andere Rechtsvorschriften für den konkreten Fall gelten. PNN

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