NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

Dokumente zum Tod

von Richterin Heisig veröffentlicht

Nach der erfolgreichen Klage eines Münchner Journalisten hat die Staatsanwaltschaft Berlin jetzt die näheren Umstände des Freitods der Neuköllner Jugendrichterin Kirsten Heisig veröffentlicht. Ihr Leichnam war am 3. Juli im Tegeler Forst in Heiligensee gefunden worden. Einen Tag später hatte die Staatsanwaltschaft als Todesursache Suizid genannt. Wie aus den Dokumenten hervorgeht, konnte die Mordkommission ein Fremdverschulden ausschließen. Dafür spricht, dass Heisig noch am Tag ihres Todes von ihrer Rechtsanwältin schriftlich aufnehmen ließ, dass sie im Falle ihres Todes an einer bestimmten Stelle begraben werden wolle. Am selben Tag löste sie ein Rezept für ein Medikament gegen Depressionen ein, das als Überdosis in ihrem Körper gefunden wurde. Die Ermittler sprechen von „objektiven Anhaltspunkten für ein planvolles Vorgehen“ der Richterin. jra

Junger Mann nach schwerem Verkehrsunfall gestorben

Ein 21-Jähriger ist gestern an den Folgen eines Verkehrsunfalles verstorben, der sich Mittwoch in der Müllerstraße in Wedding ereignete. Ein Auto mit fünf Insassen war aus noch ungeklärter Ursache beim Abbiegen gegen eine Laterne geprallt. cs

Kradfahrer von Lkw gerammt:

schwer verletzt

Ein 42-jähriger Motorradfahrer ist gestern an der Lindauer Allee in Reinickendorf von einem Laster schwer verletzt worden. Laut Polizei hatte der Lkw-Fahrer das Krad beim Linksabbiegen an der Ecke Roedernallee übersehen. Fahrer und Krad wurden beim Zusammenstoß unter den Anhänger geschleudert. cs

Schleuse in Kleinmachnow

wird nicht ausgebaut

Für den Ausbau der Schleuse in Kleinmachnow gibt es kein Geld. Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) hat entschieden, dass die Anlage nur instandgesetzt, aber nicht verlängert wird. Gegen den Ausbau hatte sich Bürger gewehrt. Ausschlaggebend für den Verzicht war aber der Sparzwang des Bundes. kt

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