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Grottian wegen Aufrufs

zu Bankenbesetzung verurteilt



Wegen eines Aufrufs zu symbolischen Bankenbesetzungen ist der Berliner Politikwissenschaftler Peter Grottian vom Amtsgericht Lindau (Baden-Württemberg) zu einer Geldstrafe verurteilt worden. Wie Grottian am Sonntag mitteilte, soll er wegen einer Aufforderung zum Hausfriedensbruch 3900 Euro zahlen. Grundlage des Strafbefehls sei ein Vortrag in Lindau, bei dem er zu einer „öffentlichen, gewaltlosen, gewissensbestimmten und gesetzeswidrigen Bankbesetzung“ aufgerufen habe.

Laut Grottian hatte eine Journalistin die Polizei und die Deutsche Bank über den Vortrag informiert und so die Staatsanwaltschaft Kempten zum Eingreifen veranlasst. Der langjährige FU-Professor hat gegen das Urteil Widerspruch eingelegt. dapd

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