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Pro & Contra: Mehrheit will Subventionen für Operntickets

Der Staat lässt sich die Oper etwas kosten: Rund 186 Euro zahlt er pro Besucher als Zuschuss, wenn auf einer Berliner Bühne „Tosca“ oder Parsifal“ gezeigt werden. Weniger spendabel ist die öffentliche Hand bei Zoo und Tierpark: Hier gibt es nur zwei Euro je Besucher als Zuschuss. In unserer Rubrik „Pro & Contra“ stellten wir die Frage, ob Tickets für die Oper subventioniert werden sollen. Die Antwort der Leser, die sich an der telefonischen Umfrage beteiligten, war eindeutig: Fast zwei Drittel (62,5 Prozent) der Anrufer waren dafür. 37,5 Prozent lehnten Zuschüsse ab. Im Internet sprachen sich 53 Prozent der Teilnehmer für die Subventionierung aus. Tsp

900 000 Euro veruntreut:

Haft für Vermögensverwalter

Ein Vermögensverwalter, der innerhalb von sieben Jahren rund 900 000 Euro in die eigene Tasche gewirtschaftet hatte, muss für drei Jahre hinter Gitter. Das Landgericht sprach den 52-Jährigen am Montag der schweren Untreue schuldig. Der gelernte Steuerfachgehilfe Matthias H. habe das Geld von drei Bekannten, das er anlegen sollte, zum Teil für privaten Luxus ausgegeben, hieß es im Urteil. Am härtesten hatte es einen Transportunternehmer getroffen, der ihm mehr als 600 000 Euro anvertraut hatte. Der Angeklagte hatte ein Geständnis abgelegt und Wiedergutmachung versprochen. K.G.

Caritaspräsident Neher spricht

über „Armut in Deutschland“

Der Präsident des Deutschen Caritasverbandes, Peter Neher, ist am morgigen Mittwoch zu Gast in der Gemeinde Maria Gnaden (Hermsdorfer Damm 195). Er spricht ab 19.30 Uhr über „Armut in Deutschland“. Die Veranstaltung findet im Rahmen des Festprogramms für das neue Gemeindezentrum statt. Es war am 14. November eingeweiht worden. KNA

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