NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

Verdächtige Post

in Israels Botschaft



In der Poststelle der israelischen Botschaft ist am Montag ein verdächtiges Paket beschlagnahmt worden, aus dem eine Flüssigkeit lief. Experten der Polizei öffneten das Päckchen, entdeckten allerdings nur eine fast leere Flasche. Bei der Flüssigkeit handelte es sich um Saft. hah

Kirchenturmbau rückt näher

Hans Wall, Gründer der Wall AG, spendet 100 000 Euro aus seinem privaten Vermögen zur Rekonstruktion des Turms der Parochialkirche in Mitte. Das Geld wird am Mittwoch der Gemeinde übergeben, die damit den Bauantrag finanzieren wird. Der eigentliche Wiederaufbau wird nach Angaben des Vereins „Denk mal an Berlin e.V.“, dessen Vorstandsvorsitzender Hans Wall ist, drei Millionen Euro kosten. Dafür sollen bereits Spenden eingegangen sein. Die Arbeiten sollen Mitte 2011 beginnen. Auch das vor dem Krieg europaweit bekannte 37-teilige Glockenspiel soll wiedererstehen. uba

Warnstreik im Naturkundemuseum

Die Gewerkschaft Verdi hat ihre Mitglieder unter den Beschäftigten des Naturkundemuseums zu einem Warnstreik an diesem Dienstag aufgerufen. Von 9.30 bis 11 Uhr sollen sie die Arbeit niederlegen, Verdi fordert Verhandlungen zur Übernahme eines der bekannten Tarifverträge TV-L oder TVÖD. Als die Belegschaft des Museums aus der Humboldt Universität (HU) in eine Stiftung überführt wurde, sei versichert worden, dass es niemandem finanziell schlechter gehen soll, teilte Verdi mit. Inzwischen gelte an der HU ein neuer Tarifvertrag, für das Museum aber nicht. hah

Hebammen treten in Ausstand

In Berlin streiken am Dienstag und am Mittwoch die rund 550 freiberuflichen Hebammen für mehr Geld. „Wir wollen angemessen bezahlt werden für das, was wir leisten“, sagte die Vorsitzende des Berliner Hebammenverbandes, Ulrike von Haldenwang. Die Hebammen würden an den Tagen keine Vor- und Nachsorge sowie Kurse anbieten. Die Geburtshilfe ist vom Streik ausgeschlossen. dapd

Managerin wegen Betrugs angeklagt Die Firmenchefs lockten mit günstigen Darlehen und zockten ab: Eine 43-jährige Kauffrau steht seit Montag wegen Betrugs im großen Stil vor Gericht. Als Vorstand einer Aktiengesellschaft soll sie 2004 mit ihrem damaligen Lebensgefährten Anleger um insgesamt 830 000 Euro geprellt haben. Der Mann wurde 2009 zu fünfeinhalb Jahren Haft verurteilt. Der Prozess geht Donnerstag weiter. K.G.

Fischerinsel-Mord: Urteile rechtens Zwei Jahre nach dem Mord an einem Immobilienunternehmer sind die lebenslangen Haftstrafen für die Auftraggeber rechtskräftig. Wie der Bundesgerichtshof am Montag mitteilte, hat der 5. Strafsenat in Leipzig die Revisionen der Angeklagten durch Beschluss verworfen. Der Immobilienhändler und Anwalt Friedhelm S. war 2008 auf der Fischerinsel mit zwei Schüssen niedergestreckt worden. Das Landgericht Berlin hatte zwei Unternehmer 2009 zu lebenslangen Freiheitsstrafen verurteilt. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass die Geschäftsleute einen Fremdenlegionär zum Mord an dem 59-Jährigen angestiftet hatten. dapd

Erneut Proteste gegen Flugrouten

Bei der inzwischen achten Montagsdemonstration der Bürgerinitiative Lichtenrade/Mahlow-Nord zogen nach Veranstalterangaben Montagabend tausende Demonstranten friedlich mit einem Lärmmobil vom S-Bahnhof Lichtenrade die Bahnhofstraße hinunter. Sie wollen ihren Protest bis Jahresende fortsetzen. dapd

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