NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

Exil-Iranerin bleibt in Klinik –

Video vom Vorfall vor der Botschaft



Das Landeskriminalamt hat sich auch am Montag nicht zur Person des Beamten geäußert, der am Freitag die 57-jährige Tahereh Lindhorst verletzt haben soll: „Wir ermitteln von Amts wegen wegen des Verdachts der Körperverletzung im Amt gegen unbekannt.“ Wie berichtet, hatten Exil-Iraner am Tag der Menschenrechte vor der Botschaft Teherans in Zehlendorf demonstriert. Dabei soll ein Beamter gezielt auf die Sozialarbeiterin aus Wilmersdorf losgegangen sein. Sie hatte offenbar ein Transparent mit der Aufschrift „Nieder mit der islamischen Republik Iran“ gehalten, das irrtümlicherweise beschlagnahmt werden sollte. Lindhorst wurde getreten, einem Mann soll die Nase gebrochen worden sein. Andere Staaten seien hierzulande nicht beleidigungsfähig, eine Verunglimpfung könne nur verfolgt werden, wenn sie sich gegen die Bundesrepublik richte, sagte Daniel Wölky, Anwalt der Betroffenen. Er sprach von einem rechtswidrigen Einsatz. Es gebe Filmaufnahmen von dem Vorfall, die ausgewertet würden. Lindhorst muss wegen einer schweren Prellung diese Woche im Krankenhaus bleiben. hah

Zweitgrößte Ikea-Filiale öffnete

ohne Verkehrschaos in Lichtenberg

Der schwedische Möbelkonzern Ikea hat am Montag an der Landsberger Allee in Lichtenberg seine vierte Filiale in der Region eröffnet, die mit 40 000 Quadratmetern der zweitgrößte Standort nach dem Stammsitz in Stockholm ist. Rund 400 Kunden warteten vor den Türen, als sich diese um 8.30 Uhr öffneten, und kauften vor allem Sonderangebote wie Bilder mit Berlinmotiven. Die Polizei hatte sich auf erhebliche Staus in der Landsberger Allee vorbereitet, doch kam es laut einem Sprecher zu „keinen besonderen Vorkommnissen“. CD

Pro & Contra: Mehrheit wünscht

Sonntagsöffnung in Bibliotheken

Der rot-rote Senat schließt sich einer Bundesratsinitiative an, damit Bibliotheken auch sonntags öffnen können. 63,9 Prozent der Teilnehmer an unserem Pro & Contra vom Wochenende unterstützten diesen Vorstoß. 36,1 Prozent der Anrufer sprachen sich dagegen aus. Tsp

Schüsse in Spandau:

Zwei Männer festgenommen

Am Montagmorgen ist es zu einer Schießerei in der Lutherstraße in Spandau gekommen. Wie sich später herausstellte, war eine Schreckschusswaffe benutzt worden. Verletzt wurde niemand. Nachdem sie einen Mann gesehen hatten, der mit einem Waffe aus einem im vierten Stockwerk gelegenen Fenster schoss, alarmierten Zeugen die Polizei. Diese sperrte die Straße und forderte das Spezialeinsatzkommando (SEK) an. Die Hausbewohner wurden aufgefordert, von den Fenstern fernzubleiben. Bevor des SEK in die Wohnung eindrang, verließen ein 32- und 28-Jähriger das Haus. Sie wurden festgenommen. Die Polizisten fanden in der Wohnung zwei Waffen. Tsp

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