NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

Nächster Treberhilfe-Chef geht

Der vierte Geschäftsführer der letzten neun Monate verlässt die Treberhilfe: Frank Biskup wird seinen Vertrag nicht erfüllen. Der Schritt erfolgt kurze Zeit nach dem öffentlichen Auftritt des umstrittenen Gesellschafters und früheren Geschäftsführers Harald Ehlert. Der wegen seines Maserati-Dienstwagens, seines hohen Gehaltes und seiner Mietwohnung in einer üppig ausgestatteten Treberhilfe-eigenen Villa umstrittene frühere Chef der Treberhilfe hatte während Biskups Urlaub eine Pressekonferenz abgehalten. Dabei hatte er erklärt, dass die Einrichtung auch nach der Streichung von Zuwendungen durch den Senat die Straßensozialarbeit weiterführen und dies aus eigenen Mitteln finanzieren werde. Ehlert hält die Hälfte der Anteile an der gemeinnützigen Gesellschaft. ball

Diebesquartett fast 250 Jahre alt

Die Polizei hat am Dienstag in einer Kaufhausgalerie in Mitte vier Diebe auf frischer Tat ertappt, an denen weniger ihr Vergehen als ihr Alter bemerkenswert ist: Die zwei Männer im Alter von 49 und 52 Jahren arbeiteten zusammen mit zwei Frauen im Alter von 63 und 83 Jahren, wie die Polizei am Mittwoch mitteilte. Das Quartett wurde bereits nach Diebstählen in Kreuzberg gesucht. Bei sich trugen sie Schneidemesser zum Aufschlitzen von Handtaschen und ähnlichem. Die vier wurden einem Haftrichter vorgeführt. Wenige Stunden zuvor waren bereits in der Steglitzer Schloßstraße drei Frauen von Fahndern gefasst worden, die zuvor eine 70-jährige und eine 80-jährige Frau bestohlen hatten. Das Trio war den Polizisten bereits bekannt: auf Videoaufnahmen waren sie bei insgesamt vier Taschendiebstählen im November und Dezember gefilmt worden. Bei den drei Verdächtigen im Alter von 17, 22 und 27 Jahren fanden die Beamten ebenfalls ein Cuttermesser. Über die Identität der Diebe konnte die Polizei am Mittwochabend keine weiteren Angaben machen. lvt

BVG zahlt mehr für U-Bahnhof

Im Streit um die Baukosten für den U-Bahnhof Brandenburger Tor der U 55 haben sich die BVG und der Baukonzern Hochtief jetzt geeinigt. Demnach zahlt die BVG zusätzlich knapp 12 Millionen Euro; Hochtief hatte etwa 40 Millionen Euro gefordert. Den Auftrag erhielt das Unternehmen zum Festpreis von knapp 30 Millionen Euro. Unvorhergesehene Probleme hatten die Bauzeit verlängert und die Kosten in die Höhe getrieben. kt

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