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Neuer Chef der Treberhilfe

kommt von Jüdischer Gemeinde

Gideon Joffe wird neuer Chef der Treberhilfe. Dies wurde am gestrigen Donnerstag aus Kreisen der Jüdischen Gemeinde bekannt. Der 38-jährige Betriebswirt amtierte in der Zeit von November 2005 bis Februar 2008 als Vorsitzender der Jüdischen Gemeinde Berlin. Seitdem ist er Mitglied des Gemeindeparlaments. Dort fiel er in den vorigen Monaten vor allem dadurch auf, dass er sich konsequent weigerte, den von der Gemeindeleitung angestoßenen Sparprozess mitzutragen. Joffe mittlerweile ist der fünfte Geschäftsführer innerhalb von nur neun Monaten und löst Frank Biskup ab. Dieser hatte seinen Vertrag nicht erfüllt, nachdem der umstrittene Treberhilfe-Gesellschafter Harald Ehlert während seines Urlaubs betriebswirtschaftliche Entscheidungen verkündet hatte. clk/ball

Verdächtige Kiste in der U-Bahn

löste Polizeieinsatz aus

Eine herrenlose Kiste mit heraushängenden Kabeln hat am Donnerstagnachmittag Aufregung im U-Bahnhof Hermannstraße ausgelöst. Einem U-Bahnfahrer war der Gegenstand verdächtig erschienen – die Kiste entpuppte sich dann aber als Musikanlage, die drei Jugendlichen im Alter zwischen 13 und 14 Jahren gehörte. Das Trio hatte erst versucht, die große Kiste auf der Endstation der U8 aus dem Waggon zu bugsieren. Als ihnen dies nicht gelang, gingen sie fort, um Hilfe zu suchen. In dieser Zeit wurde der Fahrer auf den „verdächtigen Gegenstand“ aufmerksam. Er rief umgehend einen Streifenwagen. Die Beamten machten die Jugendlichen ausfindig – und der Zweck der Kiste war geklärt. Tsp

Ungeräumte Wege: Viele Bußgelder von 2009/10 noch nicht bezahlt

ahlreiche Bußgeldbescheide wegen schlecht geräumter Bürgersteige, die schon im vergangenen Winter gegen säumige Hausbesitzer verhängt wurden, sind noch immer vor Gericht anhängig und folglich nicht bezahlt. Das teilte der Senat auf eine CDU-Anfrage hin mit Insgesamt verschickten die Bezirke damals 889 Bußgeldbescheide. Bislang wurden dafür 56 195 Euro kassiert, dochweit über die Hälfte aller Verfahren sind noch nicht abgeschlossen. Ähnliche Verzögerungen befürchten Kritiker des neuen Berliner Winterdienstgesetzes auch im Hinblick auf die jetzt wieder in großer Zahl verhängten Bußgelder. Wann das Geld in die Bezirkskassen fließe, sei völlig ungewiss, vor allem wegen des erforderlichen komplizierten Anhörungsverfahrens. Das macht es Hausbesitzern leichter, sich in allen Stadien des Verfahrens zu wehren.fk

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