NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

Sattelschlepper fuhr

auf Autobahn rückwärts

Die Warnmeldung im Verkehrsfunk am Donnerstag gegen 13 Uhr war äußerst ungewöhnlich: „Achten Sie auf einen Sattelschlepper, der auf der Autobahn am Kreuz Schwanebeck rückwärts fährt“, hieß es. Tatsächlich war dort ein Fernlaster kurzfristig im Rückwärtsgang unterwegs, weil er nach Angaben der Polizei eine Ausfahrt verpasst hatte und nun dorthin zurückkehren wollte. Das hatten mehrere Augenzeugen der Autobahnpolizei und Rundfunksendern gemeldet. Bis die Polizei am Ort des Geschehens anrückte, war der Sattelschlepper verschwunden. cs

Mängel im Schienennetz

bremsen den Regionalverkehr

Die Züge auf den Regionalstrecken in Berlin und Brandenburg verlieren addiert fast vier Stunden Zeit, weil Mängel im Schienennetz sie ausbremsen. Das hat der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) ermittelt. Insgesamt gebe es 692 Stellen, an denen nicht die jeweils vorgesehene Höchstgeschwindigkeit gefahren werden dürfe. Das entspreche 13,5 Prozent des untersuchten Netzes. Die Fahrgäste seien deshalb auf vielen Strecken unnötig lange unterwegs, teilte der VBB mit. VBB-Geschäftsführer Hans-Werner Franz sagte: „Bei der Analyse im kommenden Jahr erwarte ich von der DB Netz AG eine deutliche Qualitätssteigerung.“ Das Geld aus dem Konjunkturpaket sollte kurzfristige Verbesserungen ermöglichen. Die hoch profitable Bahn-Tochter DB Netz war zuletzt auch wegen der eingefrorenen Weichen der S-Bahn in die Kritik geraten.obs

Wowereit zu Weihnachten:

Berlin hat Grund zu Optimismus

Das zu Ende gehende Jahr war aus Sicht des Regierenden Bürgermeisters Klaus Wowereit (SPD) für Berlin vor allem wirtschaftlich erfreulich. Auch deshalb könne man optimistisch ins nächste Jahr zu schauen, erklärte der Regierungschef zu Weihnachten. Neben dem Tourismusrekord sei auch die Zahl der Arbeitsplätze gestiegen, in Rankings erreiche Berlin immer öfter vordere Plätze. Hinzu kämen die Ausgrabungen vor dem Roten Rathaus als kulturelle Sensation. Den von der Flugroutenplanung um den neuen Airport in Schönefeld betroffenen Bürgern versprach Wowereit: „Wir werden gute und sachgerechte Lösungen finden.“ obs

„Teach First“-Fellows an Schulen:

Personalrat muss zustimmen

„Lehrkräfte auf Zeit“ können von den Schulen nur mit Zustimmung des Personalrats eingestellt werden. Das hat das Verwaltungsgericht auf Antrag des Personalrats von Mitte entschieden. Es ging um das Projekt „Teach First“, das gute Uni-Absolventen vor ihrem Start ins Berufsleben als „Fellows“ an die Schulen bringt – in den USA sehr erfolgreich. Es sollte auf Berliner Brennpunktschulen ausgeweitet werden. An einigen klappt das auch bestens. Der Gerichtsbeschluss erschwert nun die Umsetzung des Projekts durch zusätzliche Bürokratie. Der Senat prüft die Aussichten einer Beschwerde. fk

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