NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

Nach Tötung einer Frau wird

gegen den Ex-Gefährten ermittelt

Nach dem Tod einer 30-Jährigen in Wartenberg wird weiter gegen den ehemaligen Lebensgefährten ermittelt. Mieter des Hauses in der Warnemünder Straße hatten am Donnerstagnachmittag Schreie aus einer Wohnung gehört und die Polizei gerufen. Die Beamten fanden die schwer verletzte Frau im Hausflur. Sie starb wenig später. In der Wohnung wurde der Tatverdächtige festgenommen. Die zweijährige Tochter der Frau wird vom Kindernotdienst betreut. dapd

Von Jugendlichen ausgeraubt

und anschließend verprügelt

Zwei 15 und 17 Jahre alte Jugendliche haben Heiligabend in Kreuzberg zwei Männer ausgeraubt. Polizisten konnten die Tatverdächtigen später auf dem U-Bahnhof Hermannplatz fassen. Nachdem die Opfer die mutmaßlichen Täter identifiziert hatten, kamen die Jugendlichen in Gewahrsam. Sie hatten zunächst gegen 22 Uhr in der Böckhstraße einen 19-Jährigen mit einem Messer bedroht und ihm Geld und Handy geraubt. Außerdem erpressten sie die Geheimnummer seiner Bankkarte. In seinem Beisein hoben die Täter an einem Automaten Geld ab. Dann zwangen sie den Mann, sich auszuziehen, und schlugen ihn. Kurz darauf beraubten und verprügelten sie in der Karlsgartenstraße einen 26-Jährigen. dapd

Vertriebenen-Ausstellung

öffnet nicht vor 2013

Die Ausstellung zur Geschichte der Vertriebenen in Berlin wird anders als erwartet nicht vor dem Jahr 2013 eröffnet. „Ich glaube nicht, dass es in dieser Legislaturperiode zu schaffen ist“, sagte Kulturstaatsminister Bernd Neumann (CDU). Es seien noch immer Nutzer im Gebäude. Neumann lobte, die Stiftung Flucht, Vertreibung, Versöhnung sei nach dem Streit über die Besetzung des Stiftungsrats auf gutem Weg. Der Beraterkreis werde sich im Januar konstituieren. Nach zähem Streit hatte die umstrittene Vertriebenen-Präsidentin Erika Steinbach im Februar endgültig auf einen Sitz im Stiftungsrat verzichtet. Die CDU-Politikerin wird vor allem in Polen abgelehnt, weil sie 1991 gegen die Anerkennung der Oder-Neiße-Linie als Grenze zum Nachbarland gestimmt hatte. Im Ausstellungskonzept heißt es, die Stiftung werde das Schicksal der 60 bis 80 Millionen Flüchtlinge und Vertriebenen thematisieren, die durch Kriege und Diktaturen während des 20. Jahrhunderts in Europa ihre Heimat verloren hätten.dapd

Nord-Süd-Strecken

im Regionalverkehr ausgeschrieben

Der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg hat jetzt die Regionalexpress-Linien RE 3 (Schwedt/Stralsund–Berlin–Elsterwerda) und RE 5 (Rostock/Stralsund– Berlin–Wittenberg/Falkenberg) ausgeschrieben. Derzeit fahren die Züge hier unter Regie der Bahn AG. Vor allem im Sommer sind die Züge Richtung Ostsee häufig überfüllt. Anbieter sollen für die Zukunft auch Optionen für häufigere Fahrten an den Wochenenden und für Züge mit mehr Wagen als bisher anbieten. Die Abgabefrist endet am 31. Januar. Der Vertrag läuft von Dezember 2014 bis Dezember 2016. Einige Linien im Regionalverkehr hat der Verkehrsverbund bereits an Konkurrenzunternehmen der Bahn AG vergeben. kt

Verstärkte Proteste

gegen Flugrouten erwartet

Die Vorsitzende des Bündnisses „Keine Flugrouten über Berlin“, Marela Bone- Winkel, rechnet 2011 mit noch mehr Zulauf beim Protest gegen die geplanten Flugrouten. Sie habe bereits die Anflugpläne der Deutschen Flugsicherung gesehen, sagte sie der Agentur dapd. Der gesamte Süden Berlins sei davon betroffen. dapd

Aufmerksames Kind

verhindert Brand in Eiscafé

Ein Elfjähriger hat am Mittag des Heiligabend in Charlottenburg vermutlich einen größeren Brand verhindert. Dem Jungen war ein kleines Feuer aufgefallen, das sich unter einem künstlichen Elch in einem geschlossenen Eiscafé entzündet hatte. Die Feuerwehr löschte den noch harmlosen Brand, der offenbar durch eine Lichterkette ausgelöst worden war. obs

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