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Linksextremisten bekennen sich zu Brandanschlag auf Polizei

„Autonome Gruppen“ haben sich zu dem Anschlag auf den Polizeiabschnitt 31 in der Neujahrsnacht bekannt. Gegen 2 Uhr flogen dort Pflastersteine, Farbflaschen und Brandsätze. Dabei war die Fassade an der Brunnenstraße beschädigt worden, die beiden Brandsätze konnten im Eingangsbereich schnell gelöscht werden. In dem im Internet veröffentlichten Schreiben wird an den Kleinkriminellen Dennis J. erinnert, der vor zwei Jahren in Schönfließ von einem Berliner Polizisten erschossenen wurde:  „Kein staatlicher Mord wird vergessen. Polizeigewalt wird immer unseren Widerstand entfachen.“  Da in dem Schreiben der vollständige Name des Beamten genannt wird, dürfte das Schreiben authentisch sein, hieß es. Unklar blieb, aus welchem Grund der Abschnitt in Mitte ausgewählt wurde. Der Beamte, der vor wenigen Monaten zu einer Bewährungsstrafe verurteilt worden war, kam vom Abschnitt 25 am Kurfürstendamm. Auch dort war Wochen nach den Schüssen ein Brandsatz geflogen. Möglich sei, dass der „31er“ in Mitte wegen des Datums 31. Dezember gewählt wurde, oder um an die Räumung des linken Hausprojekts Brunnenstraße 183 zu erinnern, dass nur wenige Meter von der Wache entfernt ist.Ha

Flughäfen haben ausreichend Enteisungsmittel

Trotz erneuter Lieferengpässe beim Schweizer Hersteller gehen die Berliner Flughäfen mit gefüllten Enteisungsmittel-Tanks in die erste Januarwoche. Das milde Tauwetter zum Jahreswechsel hat die Situation entschärft, sagte Unternehmenssprecher Leif Erichsen. Die Mitteilung, dass die Firma Clariant die Produktion und damit Nachschublieferungen an den ersten vier Januartagen einstellen muss, sei schon „besorgniserregend“ gewesen, so Erichsen. Das in Berlin für die Flugzeugenteisung zuständige Dienstleistungsunternehmen GlobeGround habe sich daraufhin mit den neun anderen deutschen Flughäfen abgesprochen, um die Ressourcen zu koordinieren. Clariant hatte bereits beim Wintereinbruch im Dezember Lieferschwierigkeiten. Damals hieß es, man sei von dem europaweit gleichzeitig einsetzenden Bedarf überrascht worden. Jetzt wurde der vorübergehende Produktionsstopp mit Nachschubproblemen beim Grundstoff Glykol begründet. Der britische Konkurrent Killfrost hat dagegen stets betont, keine Engpässe zu haben. Ein Wechsel des Lieferanten im laufenden Winterbetrieb ist laut GlobeGround aber nicht möglich, da die Produkte nicht kompatibel sind und die notwendige Zwischenreinigung von Tanks und Enteisungsfahrzeugen zwei Wochen dauern würde. Wie stark sich der massive Wintereinbruch auswirkte, belegen die benötigten Mengen an Enteisungsmittel. An den Berliner Flughäfen wurde bereits im Dezember die gleiche Menge verbraucht wie im gesamten Winter 2009/2010. du-

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