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Bezirk bekräftigt Klageabsicht

gegen Autobahn-Bau A 100

Das Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg hat bekräftigt, gegen den Bau der Autobahn A 100 vom Dreieck Neukölln zum Treptower Park klagen zu wollen. Der Bezirk werde sich gegen diesen „verkehrspolitischen Unsinn“ wehren, erklärte Bezirksbürgermeister Franz Schulz. Der Senat hat, wie berichtet, den Planfeststellungsbeschluss zum Bau erlassen. Schulz warnte davor, vor den Wahlen im September 2011 noch Aufträge zum Bauen zu vergeben. Dies sei auch nicht vorgesehen, erklärte die Stadtentwicklungsverwaltung am Freitag erneut. Die Regierungsfraktionen haben sich darauf geeinigt, eine Entscheidung zum Bau erst nach den Wahlen zu treffen. Bürgerinitiativen kritisieren, dass sie durch den Beschluss des Senats nun gezwungen seien, kostenaufwendig zu klagen, weil die Frist dafür vorher auslaufe. kt

Urania und Tagesspiegel laden ein zur Diskussion über Flugrouten

Über mögliche Flugrouten für den neuen Flughafen BBI diskutiert am kommenden Montag, 19.30 Uhr, eine Expertenrunde in der Urania. Es diskutieren Sabine Bergmann-Pohl, Schirmherrin für den Zusammenschluss der Bürgerinitiativen gegen die neuen Flugrouten, Rainer Bretschneider, Staatssekretär im Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft in Brandenburg, Maria Krautzberger, Berliner Staatsekretärin für Stadtentwicklung, Volker Ratzmann, Fraktionsvorsitzender der Grünen in Berlin und Manfred Stolpe, Ex-Ministerpräsident von Brandenburg. Gerd Nowakowski vom Tagesspiegel, Ressortleiter Berlin/Brandenburg, moderiert die Runde. Der Eintritt kostet 6 Euro, ermäßigt 5 Euro (An der Urania 17). jde

Kirchen informieren

bei „Hochzeitswelt“ über Trauungen

Die beiden großen Kirchen wirken an der „Hochzeitswelt“ an diesem Wochenende im Postbahnhof am Ostbahnhof mit. Auf der Messe sind sie mit einem gemeinsamen Stand unter dem Motto „Was Sie nicht kaufen können!“ vertreten, wie das Erzbistum Berlin und die evangelische Landeskirche am Freitag ankündigten. Seelsorger informieren dort von 10 bis 19 Uhr vor allem über Möglichkeiten und Bedingungen einer kirchlichen Trauung. Der Eintritt kostet acht Euro. Tsp

Neuer Besucherrekord

im Jüdischen Museum

Das Jüdische Museum hat im vergangenen Jahr einen neuen Besucherrekord verzeichnet. 2010 hatte das Haus 762 488 Besucher, 6813 mehr als im Vorjahr. Seit seiner Eröffnung im September 2001 kamen über 6,7 Millionen Menschen in das Museum. KNA

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