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Weiter Streit um überarbeitete Modernisierungspläne der Howoge



Die überarbeiteten Modernisierungspläne der landeseigenen Wohnungsbaugesellschaft Howoge haben erneut heftige Kritik hervorgerufen. „Howoge und Senat haben nichts dazugelernt“, sagte der Geschäftsführer des Berliner Mietervereins (BMV), Reiner Wild. Obwohl die Modernisierungsankündigung bereits im Januar vergangenen Jahres Kritik hervorgerufen habe, wolle die Howoge nun so umfangreich modernisieren, dass eine drastische Mieterhöhung von 2,78 Euro pro Quadratmeter entstehe.

Die Howoge hatte damals in Buch rund 500 Mietern massive Mieterhöhungen angekündigt. Nach heftiger Kritik hatte das Unternehmen angekündigt, das Gespräch mit den Mietern zu suchen und deren Wünsche so weit wie möglich zu berücksichtigten. Nach den neuen Plänen werde die Miete zwar nicht mehr verdoppelt, doch eine fast 70-prozentige Mieterhöhung sei „unzumutbar“, kritisierte Wild. Der wohnungspolitische Sprecher der Grünen-Fraktion, Andreas Otto, forderte, „die Howoge muss ihre Kalkulation offenlegen“. Derweil wies der Verband Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen die Kritik zurück. Ohne ausreichende Mieterhöhungen seien Investitionen in Klimaschutz und moderne Wohnungen nicht finanzierbar. dapd

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