NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

Sperrungen auf Avus

und Stadtautobahn



Autofahrer müssen sich auf Behinderungen einrichten: Auf der Avus werden in den kommenden Wochen zwischen Hüttenweg und Spanischer Allee Bäume auf dem Mittelstreifen gefällt. Deshalb ist der linke Fahrstreifen bis 4. Februar jeweils zwischen 9 und 15 Uhr gesperrt. Es besteht Staugefahr. Ebenfalls eng wird es auf der Stadtautobahn. In Richtung Neukölln wird zwischen den Ausfahrten Kurfürstendamm und Hohenzollerndamm der rechte Streifen gesperrt; dort werden Löcher gestopft. Behinderungen gibt es auch im Osten Berlins: Die Köpenicker- Allee-Brücke am S-Bahnhof Wuhlheide ist am Donnerstag voll gesperrt. Auch dort wird der Straßenbelag erneuert. AG

Mit Wodka und Äxten unterwegs:

Fahrgäste alarmieren Polizei

Bei der Polizei sind am Mittwochmorgen mehrere Notrufe aus S-Bahnzügen eingegangen: Verschiedene Fahrgäste berichteten, dass sich im Zug ein Mann befinde, der mit zwei Äxten unterwegs war und in Handygesprächen ankündigte, jemanden umbringen zu wollen. Der Mann – etwa 20 bis 23 Jahre alt – war in Pankow eingestiegen und nach Gesundbrunnen gefahren, von dort weiter nach Nordbahnhof und wieder zurück Richtung Hennigsdorf. Der nächste Notruf erreichte die Polizei schließlich am S-Bahnhof Heerstraße. Dort hatte ihn ein Busfahrer abgesetzt. Gefunden wurde der Mann nicht; Verbrechen sind der Polizei auch nicht bekannt. AG

Vorläufiger Reisepass wird nun auch

auf dem Flughafen Tegel ausgestellt

Auf dem Flughafen Tegel ist am Servicepunkt der Bundespolizei eine Außenstelle des Reinickendorfer Bürgeramtes eröffnet worden. Deutsche Staatsbürger, deren Papiere abgelaufen sind, können sich dort unter anderem einen vorläufigen Reisepass ausstellen lassen, der allerdings nicht für Reisen in die USA gilt. Da für die Ausstellung der Ersatzpapiere eine Rückfrage am Wohnsitz des Reisenden erforderlich ist, orientiert sich das Angebot an den bundesweit üblichen Kernöffnungszeiten der Bürgerämter (montags bis mittwochs von 8 bis 15 Uhr, donnerstags von 11 bis 18 Uhr, freitags von 8 bis 14 Uhr). du-



Agenten zu Gefängnis verurteilt: Libyer spionierten Landsleute aus

Zwei Libyer sind vor dem Kammergericht nach einem dreimonatigem Prozess verurteilt worden. Die 43 und 46 Jahre alten Männer hatten für den libyschen Geheimdienst in Deutschland lebende Oppositionelle ausspioniert. Gegen den Beamten des Außenministeriums Adel A., der nach Meinung der Richter als Führungsoffizier agierte, ergingen zwei Jahre und sechs Monate Haft. Ein mitangeklagte Labortechniker soll für ein Jahr und zehn Monate ins Gefängnis. Ziel der Spionage sei es gewesen, die libysche Opposition zu schwächen, hieß es im Urteil. Ein konkreter Schaden sei allerdings nicht entstanden. Die beiden Männer waren im Mai auf dem Flughafen Tegel festgenommen worden. K.G

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