NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

10 000 Unterschriften

für strengeres Rauchverbot

Die Volksinitiative „Frische Luft für Berlin“ hat nach eigenen Angaben seit Oktober 10 000 Unterschriften für rauchfreie Gaststätten und Kinderspielplätze gesammelt. Das sei die Hälfte der benötigten Unterschriften, die man bis spätestens April beim Landeswahlleiter einreichen müsse, sagte am Dienstag der Sprecher der Volksinitiative, Johannes Spatz. Die Initiatoren fordern ein ausnahmsloses Rauchverbot in der Gastronomie und auf Kinderspielplätzen. Spatz zeigte sich zuversichtlich, die Initiative zu einem erfolgreichen Abschluss zu bringen. Es gebe in der Bevölkerung große Unterstützung für ein strengeres Rauchverbot. Im Fall eines Erfolges muss sich das Abgeordnetenhaus mit einer entsprechenden Änderung des Nichtraucherschutzgesetzes befassen. dapd



TU-Einrichtungen ziehen in

ehemaliges IHK-Hauptgebäude

Die Technische Universität will ab Februar Räume im siebenstöckigen 50er-Jahre-Baudenkmal an der Hardenbergstraße 16–18 nutzen, das bis zum Bau des benachbarten Ludwig-Erhard-Hauses der Hauptsitz der Industrie- und Handelskammer (IHK) Berlin war. Die TU habe einen Mietvertrag über zwölf Jahre abgeschlossen und werde den Altbau sukzessive übernehmen, teilte der Vermieter Dr. Gop & Klingsöhr mit. Um welche Institute es geht, gab die Universität aber noch nicht bekannt. Die IHK will Teile des Altbaus noch bis Mitte 2012 nutzen. CD

Lehrer demonstrieren

gegen Umsetzung

Lehrer des Oberstufenzentrums Handel in Kreuzberg haben am Dienstag gegen ihre Umsetzung an allgemeinbildende Schulen demonstriert. Unterstützt wurden sie nach Gewerkschaftsangaben von knapp 100 Kollegen und Schülern. Die sieben Umsetzungen zum Schulhalbjahr träfen Lehrer, „die sich in langer Fortbildung in fachfremde Materie eingearbeitet haben“. Ungünstig sei auch, dass die Schüler mitten in der Prüfungsvorbereitung ihre Lehrer verlören. Zwar gebe es einen leichten Überhang an der Schule, der aber zum Sommer durch Pensionierungen und Dauerkranke abgebaut sein werde. Der Schulsenator sieht sich zu etlichen Umsetzungen aus Berufsschulen gezwungen, weil sonst in den allgemeinbildenden Schulen Lehrer fehlen. sve

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