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Zahlreiche Lehrerstellen konnten

nicht besetzt werden



Bei den gerade abgeschlossenen Castingverfahren für Lehrkräfte konnten laut Bildungsgewerkschaft GEW zahlreiche Stellen nicht besetzt werden. In Mathematik und Physik etwa seien für das zweite Schulhalbjahr von 33 Studienratsstellen nur 19 besetzt worden, bei den Lehrerstellen nur fünf von 14. Schon jetzt sei absehbar, dass die Schulen gezwungen sein werden, auf Kräfte ohne ausreichende pädagogische Qualifikation zurückzugreifen, so die GEW. Berlin sei für Lehrkräfte aufgrund von finanzieller Benachteiligung offenbar weiterhin „kein attraktiver Arbeitsplatz“, sagte die GEW-Vorsitzende Rose-Marie Seggelke. Die Ankündigung von Bildungssenator Jürgen Zöllner, Referendaren in Mangelfächern ein frühzeitiges Einstellungsangebot zu machen, habe nicht zu einer Entspannung der Lage geführt. pth

Wirtschaftssenator Wolf reist

mit Delegation in die Golfregion

Wirtschaftssenator Harald Wolf (Linke) reist am Montag mit einer Wirtschaftsdelegation in die Golfregion. Er wird Berlins Gesundheitswirtschaft auf der Messe „Arab Health“ in Dubai präsentieren. Begleitet wird Wolf unter anderen vom Sprecher des Netzwerkes HealthCapital Berlin-Brandenburg und Präsidenten der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften, Günter Stock, sowie Vertretern von Gesundheitsunternehmen. „Die Arab Health bietet eine internationale Bühne zur Präsentation der Hauptstadtregion als eines der innovativsten und leistungsstärksten Zentren der Gesundheitswirtschaft in Deutschland und Europa“, sagte Wolf. Er wolle durch seine Gespräche mit Ministern die vielfältigen Kontakte mit den arabischen Partnern vertiefen. Weitere Stationen der viertägigen Reise sind die Hauptstadt der Vereinigten Arabischen Emirate, Abu Dhabi, und erstmals die Hauptstadt des Emirats Katar, Doha. Nach Angaben Wolfs will Berlin Katar, das 2022 die Fußball-WM ausrichtet, das Know-how für die Durchführung des Großereignisses zur Verfügung stellen. dapd

Linksradikale rufen

zu „Aktionswochen“ auf

Linksradikale Gruppen rufen vom heutigen Samstag bis zum 2. Februar zu „Aktionswochen“ auf. Diese richteten sich „gegen Krieg, staatliche Repression und für die Erhaltung des linken Hausprojektes Liebig 14“, kündigte die Antifaschistische Revolutionäre Aktion am Freitag an. Für Samstag um 15 Uhr ist eine Demonstration gegen eine Verlängerung des Bundeswehrmandates für den Afghanistan-Einsatz geplant, die am U-Bahnhof Rathaus Neukölln beginnen soll. Am 28. Januar wollen die Gruppen gegen den in Berlin stattfindenden europäischen Polizeikongress protestieren. Am Folgetag wird zu einer Demonstration gegen die für den 2. Februar geplante Räumung des Friedrichshainer Hausprojekts Liebig 14 aufgerufen. Auch für den Tag der vorgesehenen Räumung des Objekts in der Liebigstraße 14 sind vielfältige Aktionen im gesamten Stadtgebiet angekündigt. dapd

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