NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

Fünf Suizide in Berliner Gefängnissen im Jahr 2010

Im vergangenen Jahr sind in Berliner Gefängnissen neun Insassen gestorben, fünf von ihnen begingen Selbstmord. Dies teilte die Senatsjustizverwaltung jetzt auf eine Anfrage des bündnisgrünen Rechtsexperten Dirk Behrendt mit. Im Jahr 2009 hatte es mit 13 bemerkenswert viele Tote (davon neun Suizide) gegeben, im Jahr 2008 waren es dagegen nur sechs Tote, davon zwei Suizide. Auffallend im abgelaufenen Jahr ist, dass zwei Gefangene sich in der Tegeler Haftanstalt umgebracht hatten, die jeweils zehn Jahre in Haft waren. Meist töten sich Gefangene kurz nach Haftantritt. Aus der Statistik herausgefallen ist Wolfgang R., der 70-jährig in einem Hospiz gestorben war. Nach über drei Jahrzehnten im Gefängnis hatte ihn die Justiz kurz zuvor zum Sterben eine befristete „Strafunterbrechung“ gewährt, eine echte Begnadigung hatte man abgelehnt. Ha

Polizei fahndet nach

betrügerischem Ebay-Händler

Die Polizei sucht nach einem Mann, der im vorigen Sommer mehrere Ebay-Kunden betrogen haben soll. Dabei soll er im Sommer vorigen Jahres in dem Internetauktionsportal Waren zur Versteigerung angeboten haben, die jedoch nie ausgeliefert wurden – obwohl die Kunden bezahlt hatten. Mit Hilfe eines fremden Personalausweises und einer gefälschten Meldebescheinigung hatte er zuvor ein Girokonto bei der Bank eröffnet, welches dann für die Warenbetrugsdaten bei Ebay genutzt wurde. Die Erlöse aus den Schein-Versteigerungen wurden anschließend von diesem Konto an verschiedenen Geldautomaten abgehoben. Dabei sind die Bilder entstanden, die den Verdächtigen zeigen (www.polizei.berlin.de). Im Jahr 2009 hat es laut Polizeistatistik 10278 erfasste Fälle von Warenbetrug gegeben. Davon wurden 85 Prozent im Internet begangen, was einer Steigerung von 25 Prozent zum Vorjahr entspricht. tabu

63-Jährige von Tram erfasst

und schwer verletzt

Am Freitagnachmittag ist in Weißensee eine 63-jährige Frau von einer Straßenbahn angefahren und schwer verletzt worden, sie schwebt in Lebensgefahr. Laut Polizei trug sich der Unfall gegen 14.30 Uhr in der Berliner Allee Ecke Mahlerstraße zu. Warum die Tram der Linie M4 die Fußgängerin erfasste, war zunächst unklar. Die Frau wurde in eine Klinik eingeliefert, der Tramverkehr zunächst unterbrochen. Tsp

Geflüchteter Unfallfahrer

von Polizei ermittelt

Nach dem Tod einer 68-Jährigen auf der Straße des 17.Juni hat die Polizei am Donnerstag den Fahrer ermittelt, der nach dem Unfall am 19. Januar geflüchtet war. Es handelt sich dabei um einen 52-Jährigen, der als Transport-Fahrer für einen Obst- und Gemüsehandel in Brandenburg tätig ist. Wie berichtet, wollte die 68-Jährige gegen 5.30 Uhr die Fahrbahn auf halber Höhe zwischen Yitzhak-Rabin-Straße und Großem Stern überqueren. Auf dieser Strecke gibt es keine Ampeln. Sie wurde zunächst von einem 24-jährigen Autofahrer erfasst. Anschließend überrollte sie ein Transporter – dessen Fahrer flüchtete, ohne Hilfe zu leisten. Das Opfer erlag noch am Unfallort seinen Kopfverletzungen. Die Ermittlungsarbeit der Polizei sei „intensiv und kleinteilig“ gewesen, wie es bei der Behörde hieß. Genauere Angaben machte der Verkehrsermittlungsdienst nicht. Es wurde lediglich mitgeteilt, dass der 52-jährige Fahrer des gesuchten Transporters am Donnerstag ausfindig gemacht werden konnte. Er soll gerade in Wedding beruflich zu tun gehabt haben. Der Mann gestand die Beteiligung an dem Unfall und wurde dann wieder freigelassen. Der Transporter wurde sichergestellt. Durch Zeugenaussagen hatten die Ermittler herausbekommen, dass es sich bei dem gesuchten Lieferwagen um einen Sprinter handelte. tabu

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