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89-Jähriger überschlägt sich

mit Auto in Charlottenburg



Zu einem schweren Unfall ist es am Montagabend am S-Bahnhof Charlottenburg gekommen, nachdem ein 89-Jähriger die Kontrolle über seinen Wagen verloren hatte und sich überschlug. Der Rentner fuhr gegen 18.40 Uhr auf der Lewishamstraße, kam in Höhe Mommsenstraße plötzlich von der Fahrbahn nach rechts ab, fuhr auf den Gehweg der Lewishamstraße, stieß gegen zwei Ampeln, überschlug sich und kam auf dem Dach zum Stehen. Der 89-Jährige erlitt Kopfverletzungen und einen Schock. Er wurde in ein Krankenhaus gebracht. tabu

Halbmarathon startet und endet

künftig in der Karl-Marx-Allee

Der Halbmarathon mit mehr als 20 000 Sportlern kehrt zurück zu seinen Ursprüngen: Der Lauf startet und endet am 3. April auf der Karl-Marx-Allee in Friedrichshain, am Kino International. Schon der „Friedenslauf“ führte seit 1981 von dort durch den Ostteil, fusionierte nach der Wende mit dem West-Berliner Wettbewerb im Grunewald. Durch die neue Streckenführung falle die einzige signifikante Steigung weg, die sich bisher auf einem Abschnitt der Bismarckstraße in Charlottenburg befand, teilten die Veranstalter mit. Stattdessen führt die Strecke über die Windscheidstraße direkt zum Kurfürstendamm. Bisher startete der Lauf am Berliner Dom und endete am Roten Rathaus. Meldeschluss für den Vattenfall-Halbmarathon ist am 11. März. AG

17-Jähriger versuchte, seinen Bruder aus dem Gefängnis zu befreien

Einem aufmerksamen Mitarbeiter des Abschiebungsgewahrsams in Grünau ist es zu verdanken, dass einem 17-Jährigen am Montag der Plan, seinen Bruder zu befreien, nicht gelungen ist. Der Jugendliche war gegen 18.15 Uhr in das Gebäude in der Grünauer Straße gegangen, um den sieben Jahre älteren Bruder zu besuchen. Die beiden wollten sich zunutze machen, dass sie sich ähneln und tauschten die Jacken. Zunächst gelang es dem 24-Jährigen, aus dem Besucherraum zu spazieren. Doch ein Mitarbeiter durchschaute den Trick, bevor der Mann das Gebäude verlassen konnte. Der 17-Jährige, der sich noch im Besucherraum befand, wurde vorläufig festgenommen und überprüft. Ihm wurde Hausverbot erteilt. Gegen den 24-Jährigen wird ermittelt. Beide Männer sind nach Tagesspiegel-Informationen Serben. Der Ältere soll in Kürze wegen eines fehlenden Aufenthaltstitels abgeschoben werden. „Der Jüngere hat wahrscheinlich einen Aufenthaltstitel, so dass ihm hätte nichts passieren können“, sagte ein Ermittler. Einen ähnlich gelagerten Fall hatte es im September 2005 in Berlin gegeben: Der damals 17-jährige Ismail S. hatte im Jugendgefängnis Besuch von drei Freunden bekommen. Als die Wachleute kurz unaufmerksam waren, zog sich der verurteilte Serientäter Mütze und Pullover des jüngsten Freundes über, steckte dessen Ausweis ein und schlenderte mit den beiden anderen in die Freiheit. tabu

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