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Ausschuss zur Howoge-Affäre

Haushaltspolitiker von CDU, FDP und Grünen wollen kommende Woche einen gemeinsamen Antragstext in ihre Fraktionen einbringen, nach dem ein Untersuchungsausschuss zur Howoge-Affäre einberufen werden soll. Dies hatten sie zuvor im Abgeordnetenhaus angekündigt, weil eine Mehrheit aus SPD und Linke die Anhörung von Ex-Finanzsenator Thilo Sarrazin abgelehnt hatte. ball

Frau flieht aus Untersuchungshaft

Eine wegen Diebstahls verdächtige Frau ist bei einer Ausführung aus einer Klinik geflohen. Am Freitagmittag sprang die Untersuchungsgefangene aus einem Fenster im ersten Stock des Jüdischen Krankenhauses – aus sechs Meter Höhe. Die jeden Untersuchungshäftling begleitenden Justizbeamten konnten die Frau nicht einholen. Bis Freitagabend wurde nach der Frau erfolglos gefahndet. hah

Touristen überfallen Pärchen

Vier 18-jährige Schweizer, die auf Klassenfahrt in Berlin sind, haben am Freitagmorgen ein Pärchen in Prenzlauer Berg überfallen. Gegen 4 Uhr forderten die Schüler in der Belforter Straße von einen 38-Jährigen und seiner 27-jährigen Freundin Geld. Den Mann traten sie Polizeiangaben zufolge von hinten zu Boden. Auch die Frau wurde attackiert. Nachdem die Räuber flohen, bemerkte die 27-Jährige, dass ihr Handy und ihre Geldbörse fehlten. Kurz darauf entdeckte die Polizei die Jugendlichen. Einen nahmen die Beamten sofort mit, die anderen drei wurden in einem Hostel gefasst. Es wird wegen Raubes ermittelt. hah

Immer weniger Ausländer in Berlin

In Berlin ist die Zahl der offiziell gemeldeten Ausländer weiter rückläufig. Der Ausländeranteil sei im vergangenen Jahr um 0,2 Prozentpunkte auf 13,5 Prozent der Bevölkerung zurückgegangen, teilte das Amt für Statistik mit. Damit seien gut 2300 Ausländer weniger gezählt worden als noch 2009. Insgesamt leben den Angaben zufolge 457 806 Menschen mit ausländischen Wurzeln in der Stadt. Allerdings seien die Zahlen der Vorjahre vermutlich überhöht gewesen. Mit Vergabe der einheitlichen Steueridentifikationsnummer seien viele Ausländer von Amts wegen abgemeldet worden, weil sie nicht mehr an der ursprünglichen Adresse anzutreffen waren.epd

Polizisten observierten Sexualtäter

Ein entlassener Sexualstraftäter aus Bayern wurde in Berlin von zivilen Beamten vorübergehend observiert. Das bestätigte die Polizei am Freitag. Am Mittwoch war der 58-Jährige per Bahn am Hauptbahnhof angekommen, wo Zivilpolizisten warteten. Zuletzt lebte der Mann in Nordrhein-Westfalen bei seinem Bruder, dessen Wohnung er nach Protesten von Anwohnern verlassen hatte. Ab Donnerstagabend wohnt der wegen mehrfacher Vergewaltigung Verurteilte in der Nähe eines Berliner Hostels. Am Freitag soll er die Stadt allerdings per Bahn wieder verlassen haben. hah

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