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Polizei stoppt unangemeldete Demo



Polizisten haben in der Nacht zu Sonntag knapp 200 Linke in Kreuzberg gestoppt. Die Gruppe wurde in der Reichenberger Straße von Beamten eingekesselt, es soll sich dabei laut Polizei um eine unangemeldete Demonstration gehandelt haben. Einige der Anwesenden vermummten sich und zündeten Feuerwerkskörper. Die Beamten überprüften mehr als 100 Personalien und stellten in der Nähe Knallkörper, Farbbeutel und Vermummungsutensilien sicher. Ein 16-Jähriger wurde vorläufig festgenommen. Kurz zuvor hatten Zivilfahnder in Tempelhof zwei 17-Jährige in Gewahrsam genommen. Sie sollen Parolen aus Solidarität mit den einstigen Bewohnern der Liebigstraße 14 gesprüht haben. Unbekannte warfen außerdem die Scheiben der Agentur für Arbeit in Lichtenberg ein, in der Pettenkofer Straße in Friedrichshain versuchten drei Personen Mülltonnen auf die Straße zu ziehen und anzuzünden. Nach der Räumung des linken Wohnprojektes in der Liebigstraße am Mittwoch war es wiederholt zu Ausschreitungen gekommen.hah

Steinwürfe auf der Autobahn

Der Täter, der am Sonnabend von einer Brücke in Charlottenburg einen Pflasterstein auf ein fahrendes Auto geworfen hat, wird weiter gesucht. Der Stein hatte die Heckscheibe eines Wagens zertrümmert, der auf der Stadtautobahn in Richtung Wilmersdorf unterwegs war. Der 49-jährige Fahrer und seine 53-jährige Beifahrerin wurden nicht verletzt. Nachdem der Fahrer des Autos stoppte, flüchtete der Steinwerfer. Es wird wegen Verdachts des versuchten Mordes ermittelt. Vergangenes Jahr waren mehrfach Schottersteine auf die Autobahn in Tegel geworfen worden. Vor den Steinwürfen sollen Jungen im Alter zwischen zehn und 15 Jahren am nahen Gleisbett gesehen worden sein. Die Kinder sollen sich „fluchtartig entfernt“ haben, als sie sich entdeckt fühlten.hah

Rocker von Unbekannten überfallen

Zwei Männer sind am Sonnabend in einer Bar in Lichtenberg von vier Unbekannten überfallen worden. Sie erlitten Platzwunden im Gesicht. Gegen 9 Uhr stürmten die Angreifer die Kneipe in der Robert-Uhrig-Straße und schlugen auf die Gäste und das Inventar ein. Nach der Blitzaktion verschwanden sie mit einem Geländewagen. Bei der Überprüfung des Vorfalls stellten Polizisten fest, dass es sich bei den Opfern um Angehörige der Hells Angels handelt. Die Bruderschaft konkurriert mit anderen Rockergruppen. Die Geschädigten machten offenbar keine Angaben zu den Angreifern, was in der Szene üblich ist.hah

Blutige Familienfehde verhindert

Nach einem Streit zwischen Söhnen zweier arabischer Familien haben Polizisten eine blutige Racheaktion verhindert. Offensichtlich hatten sich Samstagabend 20 Personen in der Emser Straße in Neukölln mit Metallrohren, Messern, einem Schwert und einen Hammer bewaffnet. Es gab Platzverweise.hah

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