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Künast gegen Privatisierung

von Charité und Vivantes



Die Grünen-Kandidatin für das Amt der Regierenden Bürgermeisterin, Renate Künast, hat sich gegen eine Privatisierung der Kliniken Charité und Vivantes ausgesprochen. Damit würden Einflussmöglichkeiten aufgegeben, sagte Künast am Dienstag auf einer Veranstaltung der Berliner Wirtschaftsgespräche vor rund 100 Unternehmern. Die beiden Gesellschaften sollten einheitlich gesteuert werden, sagte die Grünen-Politikerin. Es gehe darum, wie Charité und Vivantes aus ihrer Konkurrenzsituation herauszulösen seien und auf Kooperation umgestellt werden könnten. Künast forderte darüber hinaus, den Betrieb der S-Bahn teilweise auszuschreiben. Diese werde wegen anhaltender Probleme auch im nächsten Winter nicht planmäßig fahren können, lautete Künasts Prognose. Nach den „miserablen Verträgen“, die zwischen Senat und Deutscher Bahn abgeschlossen worden seien, brauche die S-Bahn Konkurrenz. Außerdem bekannte sich Künast zur internationalen Ausrichtung des BBI: „Wenn so viele fliegen wollen, dann kann der BBI internationale und interkontinentale Verbindungen haben.“dapd

Letztes Gelöbnis

für Wehrpflichtige

Die letzten 530 Wehrpflichtigen des Wachbataillons beim Verteidigungsministerium in Berlin legen am kommenden Montag ihr Gelöbnis ab. Die Soldaten haben ihren Dienst am 3. Januar angetreten, wie ein Bundeswehrsprecher am Dienstag sagte. Das Gelöbnis findet um 13.30 Uhr in der Julius-Leber-Kaserne in Reinickendorf statt. Die Wehrpflicht wird im Zuge der Bundeswehrreform zum 1. Juli ausgesetzt. Bereits zum nächsten turnusgemäßen Dienstantritt am 1. März wird niemand mehr gegen seinen Willen eingezogen. Künftig sollen ausschließlich noch Zeit- und Berufssoldaten dienen. Das Wachbataillon ist der Verband der Bundeswehr für protokollarische Einsätze. Aufgrund seiner öffentlichkeitswirksamen repräsentativen Aufgaben gehört es den Angaben zufolge zu den bekanntesten Truppenteilen der Bundeswehr. dapd

Tagesspiegel-Autorin

stellt Buchprojekt vor

Die Tagesspiegel-Autorin Jenny Schon liest diesen Mittwoch aus ihrem neuen Buch „PostelbergKindeskinder – Träume oder Trauma“ vor. Beginn ist um 19 Uhr im Café Sibylle, Karl-Marx-Allee 72 in Friedrichshain. Das Buch befasst sich mit der Vertreibung der deutschstämmigen Böhmen nach Ende des Zweiten Weltkrieges und den langfristigen Folgen auch für die nächsten Generationen. Tsp

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