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Ex-Mann raste in Blumenstand:

Gilt der Anschlag als Arbeitsunfall?

Das Sozialgericht verhandelt am Montag darüber, ob ein Mordanschlag während der Arbeit ein Arbeitsunfall ist. Eine Neuköllnerin klagt gegen die Berufsgenossenschaft, die einen von ihr gestellten Entschädigungsantrag ablehnt. Die Blumenhändlerin war im November 2009 von ihrem Ex-Mann in ihrem Laden in Buckow schwer verletzt worden, als dieser mit einem Kleintransporter in den Verkaufsstand gerast war. Das Gericht hat nun zu entscheiden, ob die Klägerin Opfer eines Arbeitsunfalls wurde. Die Berufsgenossenschaft gehe von einem Geschehen mit persönlichem Hintergrund aus und lehne die Zahlung einer Verletztenrente ab. Vor der Amokfahrt hatte der Mann bereits die Frau in einer Kleingartenanlage mit einem Messer angegriffen. Nach seiner Verhaftung nahm er sich das Leben. dapd

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