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Ermittlungen gegen Lehrer wegen versuchten sexuellen Missbrauchs

Berlin/Burg - Gegen einen 58-jährigen Oberschullehrer aus Burg im Spreewald ermittelt die Staatsanwaltschaft Berlin, weil er über das Internet Sex-Kontakt zu Minderjährigen gesucht hat. „Es geht um den Vorwurf des versuchten sexuellen Missbrauchs“, sagte ein Sprecher. Der Pädagoge ist seit den Herbstferien 2010 suspendiert, gegen ihn läuft ein Disziplinarverfahren. „Er wird vermutlich nie mehr als Lehrer mit Kindern zu tun haben“, sagte ein Sprecher des Bildungsministeriums in Potsdam. Der Mann war auf ein Lockangebot hereingefallen – in der umstrittenen, durch Stephanie zu Guttenberg bekannt gewordenen Sendung „Tatort Internet“ des Privatsenders RTL II. An der Oberschule sei der Lehrer aber nie „auffällig geworden“, sagte der Ministeriumssprecher. Dort habe es in den vergangenen Wochen intensive „Diskussionen zum Thema Pädophilie“ und zum Umgang mit dem Internet gegeben. axf



Ex-Polizeisprecher gesteht

Tätigkeit für DDR-Staatssicherheit

Potsdam/Cottbus - Das brandenburgische Innenministerium leitete am Freitag ein Kündigungsverfahren gegen den langjährigen Polizeisprecher von Cottbus ein. Zuvor hatte Berndt F. (59) gestern bei einer Anhörung im Innenministerium eingeräumt, als Inoffizieller Mitarbeiter (IM) der DDR-Staatssicherheit tätig gewesen zu sein und als IM „Fritz“ eine Verpflichtungserklärung unterzeichnet zu haben. Der Fall war 2009 bekannt geworden, damals lag aber nur eine Karteikarte vor. Doch nun sind Nachweise aufgetaucht, dass F. bei der Übernahme in den Polizeidienst nach der Wende die Spitzeldienste verheimlich hat. Daher kann er nun gekündigt werden. axf

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