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Baumfällungen im Süden Berlins

Der Naturschutzbund Berlin (Nabu) kritisiert die Fällung von mehr als 50 Bäumen in der denkmalgeschützten Britzer Hufeisensiedlung. Viele Anwohner seien entsetzt. Die geplante Neupflanzung von Bäumen sei „reine Geldverschwendung“.

Laut Nabu verkehrt sich der Welterbestatus für die Anwohner in einen Nachteil, weil die Fällungen mit der Wiederherstellung des Gartendenkmals begründet würden. Eine Sprecherin des Wohnungsunternehmens Deutsche Wohnen wies die Vorwürfe zurück. Demnächst würden 62 Robinien gepflanzt, sagte sie. Gesägt wird seit Donnerstag auch in Lichtenrade: Weil der Kirchhainer Damm (B 96) ausgebaut wird, müssen 51 Bäume weichen. Zumindest auf dem künftigen Mittelstreifen wird Ersatz nachgepflanzt.  dapd

Neue Bestimmung für alten Tunnel

Seit vielen Jahren ist der große Fußgängertunnel aus DDR-Zeiten gesperrt, nun hat die Bezirksverordnetenversammlung in Lichtenberg eine Lösung gefunden für das alte Bauwerk unter dem Weißenseer Weg: Einer der Zugänge wird ab Montag abgerissen – in die Röhre zieht ein großer Jugendklub. Und ab Mai wird der Platz davor wieder Roederplatz genannt. 1975 hatte die DDR-Regierung diesen Namen abgeschafft; von den Anwohnern war er aber weiterhin so bezeichnet worden. AG

Kind von Auto erfasst

Ein Achtjähriger ist am Mittwoch in Wedding vor ein Auto gerannt und von diesem erfasst worden. Er brach sich das Bein, seine Mutter erlitt einen Schock. Gegen 16 Uhr war der Junge laut Polizei zwischen geparkten Autos auf die Fahrbahn der Antonstraße gelaufen – ohne auf den Verkehr zu achten. Dabei wurde er von dem Auto eines 53-jährigen Fahrers erfasst. Ein Rettungswagen brachte den Jungen in eine Klinik. tabu

Mann in Spielhalle überfallen

Drei Männer haben in der Nacht zum Donnerstag einen Mitarbeiter einer Spielhalle in Hellersdorf überfallen. Die Maskierten verschafften sich zu der Einrichtung in der Riesaer Straße Zutritt, bedrohten den Angestellten mit einem Messer und forderten ihn auf, sich auf den Boden zu legen, wie die Polizei mitteilte. Einer der Männer schlug und trat auf das Opfer ein. Anschließend fesselten die Täter den Verletzten mit Kabelbindern, raubten die Tageseinnahmen und flüchteten mit ihrer Beute in unbekannte Richtung. Dem 32-Jährigen gelang es, sich selbst zu befreien und die Polizei zu alarmieren. Die Polizei ermittelt wegen schweren Raubes. Bereits in der vergangenen Woche war in Charlottenburg eine Spielhalle überfallen worden. Zwei Maskierte bedrohten die Mitarbeiterin mit einer Schusswaffe und mit einer Axt. dapd

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