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Stimmann kritisiert BND-Neubau



Berlins ehemaliger Senatsbaudirektor Hans Stimmann hat sich vom Neubau des Bundesnachrichtendienstes an der Chausseestraße in Mitte distanziert. „Aus heutiger Sicht“ wäre es besser gewesen, den BND „weiter draußen“ anzusiedeln, sagte Stimmann auf einer Podiumsdiskussion in der Konrad-Adenauer-Stiftung. Die riesige Baumasse des Komplexes – 260 000 Quadratmeter Geschossfläche – hätte planerisch nur ein Hochhaus zugelassen. Das wäre aber aus Sicherheitsgründen nicht infrage gekommen, deutete Stimmann an. Sein Kollege, der TU-Professor Urs Kohlbrenner, bezeichnete den BND-Neubau als „großen Fehler“. Der umzäunte Bürokomplex wirke wie ein „Korken mitten im städtischen Gefüge“. loy

„Schule in Freiheit“ ausgebucht

Zur Anhörung der Volksinitiative „Schule in Freiheit“, deren Vertreter morgen im Schulausschuss des Abgeordnetenhauses sprechen, werden rund 270 Zuhörer erwartet. „Der Andrang ist immens“, hieß es aus dem Abgeordnetenhaus, das deshalb drei zusätzliche Räume und eine Live-Übertragung der Vorträge organisiert. Es würden nun keine Anmeldungen mehr entgegengenommen. Die Initiative hat sich mit rund 24 000 gesammelten Unterschriften Rederecht im Abgeordnetenhaus erworben und tritt für eine gleichberechtigte Finanzierung von Schulen in staatlicher und privater Trägerschaft ein, außerdem für eine größere inhaltliche und organisatorische Freiheit für Schulen. pth

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