NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

13-jähriger Junge an schwerer Hirnhautentzündung gestorben

Ein 13-jähriger Junge aus Steglitz ist im Benjamin Franklin-Klinikum der Charité an einer schweren Meningokokkeninfektion gestorben. Wie die Charité gestern mitteilte, wurde der Schüler in der Nacht zum vergangenen Dienstag mit hohem Fieber und Hauteinblutungen in die Notaufnahme gebracht. Man habe ihn sofort intensivmedizinisch behandelt, doch die Krankheit sei derart heftig verlaufen, dass er ihr noch am frühen Morgen erlag. Ein solcher aggressiver Verlauf einer durch Meningokokken ausgelösten Hirnhautentzündung sei „zwar selten, aber leider nicht unbekannt“, teilte die Charité mit. Eine Hirnhautenzündung beginnt wie ein grippaler Infekt mit Kopfschmerzen und Fieber. Bei dem verstorbenen Jungen war nach Angaben der Ärzte bis wenige Stunden vor seinem Ableben nicht erkennbar, dass es sich um eine Meningokokken-Infektion handelt. cs



Gericht: Falschparkerin muss

hohe Abschleppkosten zahlen

Das Kammergericht hat ein vorangegangenes Urteil gegen eine Autofahrerin zur Zahlung von 219,50 Euro Abschleppkosten bestätigt. Die Frau hatte auf dem Privatparkplatz eines Supermarktes länger als erlaubt gestanden. Der Discounter hatte den Wagen von einem Abschleppunternehmen beseitigen lassen, die Polizei war nicht eingeschaltet. Das Kammergericht bestätigte nicht nur die Höhe der Kosten, sondern auch, dass das Abschleppunternehmen die Rückgabe des Fahrzeuges respektive die Bekanntgabe seines Standortes von der Zahlung dieser 219,50 Euro abhängig machen kann. Die Klägerin hatte ausgeführt, dass im Vergleich zu den „normalen“ Abschleppkosten durch die Polizei diese Firma deutlich zu viel Geld verlange und eine Zurückbehaltung des Autos nicht gerechtfertigt sei. Ha

Radler von Lkw erfasst:

lebensgefährlich verletzt

Ein 65-jähriger Radler ist am Freitagnachmittag in Spandau von einem Lastwagen erfasst und lebensgefährlich verletzt worden. Die Ursache den Unfalles an der Kreuzung Neuendorfer Straße/Ecke Eiswerderstraße war gestern Abend noch unklar. Der 44-jährige Fahrer des 40-Tonners erlitt einen Schock.



Polizei findet 300 Kilogramm Pyrotechnik in Neuköllner Wohnung

Wegen Verstoßes gegen das Sprengstoffgesetz ist in der Nacht zum Freitag ein 49-Jähriger in Neukölln festgenommen worden. In seiner Wohnung stellte die Polizei insgesamt 300 Kilogramm verbotene Pyrotechnik sicher. Zivilpolizisten hatten zwei Stunden nach Mitternacht am Weichselplatz einen lauten Knall gehört und zwei Männer gesehen. Sie verfolgten die beiden und stellten sie. Bei der anschließenden Wohnungsdurchsuchung entdeckten die Polizisten dann die Feuerwerkskörper. dapd



Entflohener aus Maßregelvollzug

in Ungarn gefasst

Fünf Monate war er untergetaucht: Nun ist der 31-jährige Sönmez B., der aus dem Berliner Maßregelvollzug geflohen war, in Ungarn gefasst worden. Der als suchtkrank geltende Mann befindet sich wieder im Vollzug, teilte eine Behördensprecherin mit. Sönmez war Mitte Oktober 2010 aus dem Helios-Klinikum in Buch geflohen. Zuvor hatte er im Vollzug starke Schmerzen vorgetäuscht, so dass er ins Krankenhaus gebracht wurde. In der Notaufnahme gelang es ihm, seine Bewacher zu überwältigen und seine Fesselung zu lösen. Vor der Klinik erwartete ihn ein Fluchthelfer, in dessen Auto B. entkam. Sönmez B. war im Sommer 2010 wegen Drogendelikten und Vergewaltigung zu einer mehrjährigen Haftstrafe verurteilt worden. Wegen seiner Sucht kam er in den Maßregelvollzug. tabu

Elfjähriger von Auto angefahren

und schwer verletzt

Bei einem Verkehrsunfall ist ein elfjähriger Junge in Neukölln schwer verletzt worden. Das Kind war ohne auf den Verkehr zu achten am Donnerstag auf der Pflügerstraße zwischen parkenden Autos auf die Fahrbahn gelaufen. Ein Auto erfasste den Jungen mit dem Außenspiegel. Er stürzte und wurde mit Kopfverletzungen ins Krankenhaus gebracht. dapd

Tarifabschluss bringt auch Berliner

Landesbeschäftigten mehr Geld

Der Tarifabschluss im öffentlichen Dienst der Länder bedeutet auch für die 50 000 Berliner Landesbeschäftigten mehr Geld, obwohl Berlin nicht Mitglied der Tarifgemeinschaft der Länder (TdL) ist. Der öffentliche Dienst Berlins sei „endlich nicht mehr abgekoppelt von den anderen Bundesländern“, teilte die Gewerkschaft Verdi mit. Zum 1. August 2011 würden die Berliner Vergütungen auf 97 Prozent der bisherigen Einkommen der anderen Bundesländer angehoben. Die nun für 2011 mit der TdL vereinbarten Tariftabellen sollen ab 1. Oktober auch auf das 97-Prozent-Niveau in Berlin angewendet werden. Die Einmalzahlung werde in Berlin zum 1. Dezember zu 97 Prozent gezahlt. Das entspreche einem Betrag von 349,20 Euro. Die für das Bundesgebiet ab 1. Januar 2012 geltenden Tarife würden in Berlin ab 1. Juli 2012 zu 97 Prozent angewendet. dapd

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