NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

Polizistin stiehlt Geld

aus Portemonnaie einer Toten

Gegen eine Polizistin, die Bargeld aus der Wohnung einer Toten entwendet haben soll, wird nun ermittelt. Wie das Polizeipräsidium mitteilte, war die Beamtin am Montagvormittag mit einem Kollegen in eine Charlottenburger Wohnung gefahren, weil dort ein Unglücksfall befürchtet wurde. Die Mieterin allerdings war bereits tot, einen Hinweis auf ein Fremdverschulden gibt es nicht. Nach Einsatzende stellte der Polizeikommissar fest, dass das Geld in einem auf dem Wohnzimmertisch liegenden Portemonnaie der verstorbenen Frau fehlte. Auf Befragen gab seine Kollegin ihm gegenüber zu, das Geld entnommen zu haben, und legte es zurück. Der Polizeikommissar zeigte den Vorfall bei seinen Vorgesetzten an. Gegen die Polizeibeamtin wurden daraufhin ein Strafverfahren wegen Diebstahls und ein Disziplinarverfahren eingeleitet. Später wurde ihr auch untersagt, ihrem Dienst nachzukommen. Wieviel Geld sie entwendete, wurde nicht bekannt. Tsp

Jobcenter nach

telefonischer Drohung geräumt

Das Jobcenter in der Kreuzberger Rudi-Dutschke-Straße ist am Dienstagvormittag nach einer anonymen Drohung per Telefon geräumt worden. Der Anrufer hatte von einem Mann mit einem auffallenden Rucksack berichtet. Der Sicherheitsdienst des Jobcenters nahm dies zunächst ernst und brachte mehrere hundert Angestellte und Kunden ins Freie. Erst danach wurde die Polizei gegen 10.35 Uhr informiert. Diese stufte die Drohung als nicht ernsthaft ein, gefunden wurde in dem Bürogebäude nichts. Um 11.10 Uhr wurde das Jobcenter wieder geöffnet. Die Rudi-Dutschke-Straße war durch den Polizeieinsatz zeitweise gesperrt. Bereits im Februar hatte es dort einen Bombenalarm gegeben. Ha

Das große Sprudeln beginnt:

In Berlin startet die Brunnensaison

Am Donnerstag wird auf dem Viktoria-Luise-Platz in Schöneberg die diesjährige Brunnensaison eröffnet. Um 10.30 Uhr werden Bezirksbürgermeister Ekkehard Band (SPD) und Daniel Wall, Vorstandsvorsitzender der Wall AG, die dortige Anlage wieder in Betrieb nehmen und damit den Startschuss für rund 80 weitere Brunnen, Wasserspiele und Fontänen in der Stadt geben. Wall unterstützt bereits seit 1998 den Betrieb und die Instandhaltung der Anlagen, in diesem Jahr gibt das Unternehmen 400 000 Euro für die Brunnen in den Bezirken Tempelhof-Schöneberg, Charlottenburg-Wilmersdorf, Pankow, Marzahn-Hellersdorf und Spandau aus. Tsp

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