NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

Fahrgäste zweieinhalb Stunden

im ICE eingesperrt

Neustadt (Dosse) - Gut zweieinhalb Stunden mussten am Mittwoch die Fahrgäste in einem ICE ausharren, ehe sie mit Bussen weiterfahren konnten. Der Zug aus Hamburg nach Berlin und weiter nach Leipzig musste nach einer Selbsttötung zwischen Neustadt (Dosse) und Friesack gegen 10.40 Uhr stehen bleiben. Erst gegen 12.50 Uhr konnten die ersten Fahrgäste in Busse umsteigen. Der übrige Zugverkehr wurde umgeleitet, wodurch es Verspätungen bis zu einer Stunde gab. kt

Bei Attacke mit Axt

den Zeh abgetrennt

Bei einem Streit in einer Treptower Wohnung ist in der Nacht zum Mittwoch einem Mann ein Zeh abgetrennt worden. Ein Anwohner in der Hoffmannstraße alarmierte die Polizei, nachdem er Schreie aus der gegenüberliegenden Wohnung gehört hatte. Kurz darauf erschien sein 62-jährige Nachbar blutend im Hausflur und erzählte den Beamten, ein 56-jähriger Bekannter von nebenan sei durchs geöffnete Fenster gestiegen, habe sofort mit der Axt auf ihn eingeschlagen und den Zeh getroffen. Wenig später nahmen die Beamten den mutmaßlichen Täter wegen des Verdachts der schweren Körperverletzung in seiner Wohnung vorläufig fest. dapd

Initiative kritisiert Qualitätspaket

von Bildungssenator Zöllner

Berlin - Die Initiative „Grundschulen im sozialen Brennpunkt“ wendet sich in einer Resolution gegen die Politik von Bildungssenator Jürgen Zöllner (SPD). Die „wettbewerbsorientierten Verfahren zur Qualitätssicherung“ halte man für falsch, heißt es in dem Schreiben. Bildungsprozesse würden einer „ökonomischen Logik“ unterworfen, nach der Entwicklung von Lernprozessen oder auch Persönlichkeiten werde nicht gefragt. Die Initiative, die aus Schulleitern, Lehrkräften und Erzieherinnen besteht und sich bislang etwa gegen die Vergleichsarbeiten in der dritten Klasse stark gemacht hat, kritisiert damit die geplanten öffentlichen Vergleiche von Schulen. Diese würden damit nur veranlasst, mit „unpädagogischen und unlauteren Mitteln“ auf Wettbewerbsdruck zu reagieren. pth

Bombe auf Schulgelände

in Potsdam entschärft

Potsdam/Berlin - Eine Bombe ist am Mittwoch auf einem Schulgelände in Potsdam entschärft worden. Der Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg war bei Vorbereitungen für einen Neubau am Humboldtring im Wohngebiet Zentrum Ost entdeckt worden. Die 250-Kilogramm-Bombe wurde von Spezialisten unschädlich gemacht. Rund 6000 Menschen mussten ihre Häuser verlassen. In der Nacht zum Mittwoch war bereits im Berliner Bezirk Spandau kurzfristig eine 100-Kilo-Bombe entschärft worden. Rund 7000 Menschen hatten ihre Wohnungen verlassen. Bei der Bombe, die am Dienstag bei Waldarbeiten entdeckt worden war, handelte es sich um einen US- Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg. Die Polizei räumte am Abend Wohnhäuser im Radius von 250 Metern rund um den Fundort im Bereich des Falkenhagener Feldes. Es wurden Notunterkünfte in Schulen und Kirchengemeinden eingerichtet. Nach Mitternacht konnten die Bewohner wieder zurückkehren. dapd

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben