NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

Vier Brandstiftungen in einer Nacht:

Erneut Kinderwagen in Flammen



Gleich dreimal brannte es in der Nacht zu Sonnabend in einem Wohnheim für psychisch Kranke in der Neuköllner Elly-Heuss-Knapp-Straße. Im selben Bezirk wurde erneut ein Kinderwagen angezündet. Gegen 23.15 Uhr entdeckte ein 27-Jähriger einen brennenden Papiereimer im Keller des Heims. Er konnte die Flammen löschen. Gegen ein Uhr löschte er erneut – dieses Mal brennenden Unrat im dritten Obergeschoss. Um 4.15 Uhr brannte es wieder im Keller. Verletzt wurde niemand. Eine Viertelstunde später rief ein Mieter den Notruf, weil im Hochparterre eines Hauses in der Siegfriedstraße ein Kinderwagen in Flammen stand. Polizeibeamte konnten das Feuer ersticken. jra

Zwei Männer von einer Gruppe

brutal zusammengeschlagen

Zwei Männer sind in Friedrichshain brutal zusammengeschlagen worden. Die Opfer, 25 und 32 Jahre alt, wurden in einem Krankenhaus notoperiert, wie die Polizei am Sonnabend mitteilte. Sie waren am Morgen in der Warschauer Straße aus einer 15-köpfigen Gruppe heraus attackiert worden. Die Polizei nahm vier Verdächtige (20 bis 24 Jahre) fest. dapd

Neonazis wollen am Montag

in Neukölln aufmarschieren

Die rechtsextreme NPD hat für Montagabend eine Kundgebung unter dem Motto „Fremdarbeiter stoppen“ in Neukölln angemeldet. Ausgerechnet auf dem nach der israelischen Stadt Bat-Yam benannten Platz in Gropiusstadt wollen die Neonazis von 17.30 Uhr bis 20 Uhr demonstrieren. Antifa-Gruppen und Initiativen gegen Rechts kündigten Protestaktionen gegen das Treffen an. Schon seit mehreren Wochen läuft in Berlin eine sogenannte „Ausländer-raus-Kampagne“ der rechten Szene. Vor allem in Neukölln und Lichtenberg kam es zu Hakenkreuzschmierereien und Sachbeschädigungen. Bei einem nächtlichen Fackelmarsch durch Lichtenberg riefen vor wenigen Wochen 30 Rechte volksverhetzende Parolen. Fotos des Aufmarsches tauchten später auf einer rechtsextremen Internetseite auf. Als Betreiber der Seite gilt das NPD-Landesvorstandsmitglied Sebastian Schmidtke. Er war jahrelang als führendes Mitglied der Nazigruppierung „Märkischer Heimatschutz“ aktiv. jra

CDU fordert Immobilienkonzept für Tempelhof statt Feldumgestaltung

Die CDU hat die geplante Umgestaltung des Tempelhofer Felds scharf kritisiert. „Wir brauchen in Berlin nicht mehr Wiesen und Wasser, sondern Wirtschaft und Wissenschaft“, sagte der wissenschaftspolitische Sprecher Nicolas Zimmer. Er hält ein Konzept für die leerstehende Immobilie auf dem Gelände für wichtiger als die Erschließung der Rasenflächen. „Es muss einen internationalen Wettbewerb für die Entwicklung von Immobilie und Freifläche geben“, sagte er. Das Feld soll ab 2013 für 61,5 Millionen Euro in drei Etappen umgebaut werden. jra

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