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Mit Anmeldung wieder Besuch

der Reichstagskuppel möglich

Ab dem Osterfest hat der Bundestag die Sicherheitsbestimmungen etwas gelockert. Auch Einzelbesucher dürfen nun wieder auf die Kuppel, jedoch nur nach Anmeldung. Im Herbst war nach der Terrorwarnung das Reichstagsgebäude abgeriegelt und die Kuppel für Einzelbesucher gesperrt worden. Erforderlich ist jedoch eine Anmeldung mindestens zwei Tage vorher. Für eine Anfrage gibt es im Internet unter www.bundestag.de ein Formular. Ein Test am Sonnabendnachmittag ergab, dass im April keine Termine mehr frei sind, aber im Mai. Geöffnet sind Kuppel und Dachterrasse täglich von 8 bis 24 Uhr, letzter Einlass ist um 23 Uhr. Ein Sprecher des Bundestags dementierte den Bericht einer Zeitung, dass bei wenig Andrang auch ein spontaner Besuch der Kuppel möglich sei. Ha

Vater von erschlagenem Jungen festgenommen

Im Fall des gewaltsamen Todes eines 12-Jährigen in Reinickendorf hat es am Sonnabend in Düsseldorf eine Festnahme gegeben. Das bestätigte die Polizei dem Tagesspiegel am späten Abend. Wie es aus Ermittlerkreisen hieß, handelt es sich um den Vater des Jungen. Der 34-jährige Birk D. wird verdächtigt, seinen Sohn in der Nacht zum Mittwoch im Streit erschlagen und die Leiche im Keller versteckt zu haben. tabu

29-Jährige von Ehemann mit Messer lebensgefährlich verletzt

Eine 29-jährige Frau ist in der Nacht zu Sonnabend von dem getrennt von ihr lebenden Ehemann lebensgefährlich verletzt worden. Die beiden waren auf dem Gehweg der Bergfriedstraße derart in Streit geraten, dass der 36-Jährige ein Messer zog und mehrmals auf die Frau einstach. Anschließend habe der Mann einen Passanten angehalten, der beide ins Krankenhaus brachte. Dort ließ er sich von der Polizei festnehmen. Ha

Zwei Sicherungsverwahrte

im Hungerstreik

Zwei in der JVA Tegel einsitzende Sicherungsverwahrte sind in den Hungerstreik getreten. Nach eigenen Angaben verweigert Rabah B. seit nunmehr vier Wochen die Nahrung, um gegen schlechte Behandlung und Schikanen zu protestieren. So sei ihm unter einem Vorwand der DVD-Spieler beschlagnahmt worden. Zudem habe es ausländerfeindliche Sprüche gegeben. Dietmar J. ist nach eigenen Angaben seit zehn Tagen im Hungerstreik, weil ihm die Anstaltsleitung die gewährten Lockerungen wieder gestrichen habe. Während ein Tegeler Häftling berichtete, dass beide „schlecht aussehen“, hieß es bei der Justiz, dass es den Männern gut gehe.Ha

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