NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

Foto: Polizei
Foto: Polizei

Tote im Kanal:

Polizei fasst Verdächtigen

Eine Woche nach dem Fund einer Frauenleiche im Landwehrkanal in Kreuzberg hat die Polizei den mutmaßlichen Mörder festgenommen. Zivilpolizisten fassten ihn in der Nacht zu Dienstag in der Nähe des Görlitzer Parks. Der 29 Jahre alte Mann aus dem Senegal ist dringend tatverdächtig, die Frau beraubt und getötet zu haben. Bei dem Opfer handelt es sich um die 27-jährige Künstlerin Pilar Valadie aus Frankreich. Die Ermittler gehen davon aus, dass die Frau am 18. April auf ihren Mörder traf. Die Hintergründe sind unklar. Der Täter hatte der Frau die Kehle durchgeschnitten. Die Mordkommission bittet um Hinweise, wo die Frau zuletzt gesehen wurde. Telefon: 4664-911 802. jra

Pläne für Parklandschaft

Tempelhof werden vorgestellt

Die geplante Parkgestaltung auf dem ehemaligen Flughafengelände in Tempelhof wird am 2. Mai öffentlich vorgestellt. Die Präsentation und anschließende Diskussion im Flughafengebäude (Bauteil A2 am Columbiadamm) beginnt um 18 Uhr. Weitere Informationen dazu gibt es im Internet unter der Adresse www.stadtentwicklung.berlin.de. Tsp

Wegen fehlender Beweise:

Freispruch für NPD-Funktionär

Der Prozess um ein Hetzpamphlet endete für den Bundesgeschäftsführer und Pressesprecher der NPD, Klaus Beier, mit Freispruch. Dem 44-Jährigen sei eine Mitverantwortung für einen im September 2009 im Internet veröffentlichten „Fünf- Punkte-Plan zur Ausländerrückführung“ nicht nachzuweisen gewesen, begründete ein Amtsrichter am Dienstag. Auch aus Sicht der Anklage hatte sich der Vorwurf der Volksverhetzung nicht erwiesen, da Beier damals nicht für die Pressearbeit zuständig gewesen sei. Die Verantwortung soll bei Jörg Hähnel, Ex-Chef der Berliner NPD und ehemaliger Pressesprecher, gelegen haben. Er ist im ersten Prozess um die Hetzkampagne zu zehn Monaten Haft auf Bewährung verurteilt worden. Das Pamphlet stand auf der Homepage der NPD und war an 22 Politiker mit Migrationshintergrund geschickt worden. Hähnel hat gegen das Urteil vom Dezember Berufung eingelegt. Sein Prozess geht am Freitag in eine neue Runde. K.G.

Staatsanwaltschaft:

Vater tötete Sohn nicht im Streit

Im Fall des ermordeten zwölfjährigen Jungen aus Reinickendorf geht die Staatsanwaltschaft nicht von einer Tat im Affekt aus. Dem Tötungsdelikt sei kein „tatauslösendes Streitgespräch“ vorausgegangen. Der Junge habe am Computer gesessen und sei von hinten erschlagen worden; wie berichtet, soll der 34-Jährige einen Hammer als Tatwaffe benutzt haben. Zunächst war von einem Streit um eine kaputte Computermaus die Rede gewesen. Der Mann wurde gefasst.Tsp/dapd

Neuköllner und Brandenburger

sind Lotto-Millionäre

Ein Neuköllner hat am Wochenende im Lotto 6,4 Millionen Euro gewonnen. Sein Einsatz lag bei 21,50 Euro, teilten die Veranstalter mit. Am 3. Mai werde ihm das Geld aufs Konto überwiesen. Gejubelt werden darf auch in Brandenburg: Ein Lottospieler aus dem Landkreis Teltow-Fläming hat eine lebenslange monatliche Rente von 7500 Euro gewonnen. Der Spieler hatte die siebenstellige Gewinnzahl der Lotterie Glücksspirale richtig getippt. Als Einsatz hatte er fünf Euro gezahlt. Tsp

» Mehr lesen? Jetzt kostenfrei E-Paper testen!

0 Kommentare

Neuester Kommentar