NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

Begegnungs- und Forschungsstätte:

Lepsiushaus wird eröffnet

Potsdam - Der Streit um das Potsdamer Lepsiushaus am Fuße des Pfingstbergs ist beigelegt: Am Montag wird das Gebäude als Begegnungs- und Forschungsstätte zum Völkermord an den Armeniern im Osmanischen Reich und zum Wirken des evangelischen Pfarrers Johannes Lepsius (1858-1926) eröffnet. Die Planungen hatten vor zwölf Jahren begonnen. Zwischenzeitlich wurde von türkischer Seite massiv versucht, das Lepsiushaus zu verhindern. Der armenische Botschafter Armen Martirosyan wird zu der Feier erwartet. Auch Kulturstaatsminister Bernd Neumann (CDU) hat sich angekündigt, sein Haus hat die Hälfte der Kosten für die 560 000 Euro teure Innensanierung der Villa getragen. 210  000 Euro steuerte die Stadt Potsdam bei, 70 000 Euro übernahm der Lepsiushaus-Förderverein. Von Potsdam aus hatte Pastor Lepsius während des Genozids an bis zu 1,5 Millionen Armeniern im Ersten Weltkrieg sein Hilfswerk für die christliche Minderheit geleitet. Eine Ausstellung dokumentiert nun die Geschichte der Armenier.PNN

Berliner Segler offenbar

im Werbellinsee ertrunken

Frankfurt (Oder) - Die Polizei sucht weiter nach einem Mann aus Berlin, der am Samstag mit einem Segelboot auf dem Werbellinsee gekentert ist. Ein Zeuge hatte beobachtet, „wie dabei eine Person von Bord ging“. Später habe der Zeuge eine Jacke am Ufer gefunden, die offenbar dem 52-jährigen Segler gehört. Am Nachmittag habe die Frau des Seglers diesen als vermisst gemeldet. dapd

Junger Mann wurde auf Sonnenallee

zweimal hintereinander überfallen

Neukölln - Ein 23-jähriger Mann wurde in der Nacht zum Sonntag gleich zweimal Opfer eines Überfalls. Zunächst entrissen ihm zwei Unbekannte gegen 23 Uhr an der Sonnenallee/Höhe Dammweg seine Zigaretten. Die Täter hatten ihn zuvor angesprochen und um „Kippen“ gebeten. Das Opfer setzte danach seinen Weg fort und traf an der Ecke Krebsgang erneut auf die Täter, die nun von ihm Geld verlangten. Als er ihnen sagte, dass er kein Geld habe, schlugen ihm ins Gesicht, drückten ihn auf den Boden, verletzten seinen Rücken mit einem Messer, stahlen die Geldbörse und flüchteten zum S-Bahnhof Köllnische Heide. Tsp

Mann bei Rangelei in Marzahn lebensgefährlich verletzt

Moabit - Während einer Rangelei in Marzahn erlitt in der Nacht zu Sonntag ein 27-Jähriger schwere Kopfverletzungen. Ersten Ermittlungen zufolge habe sich der stark alkoholisierte Mann gegen 3.15 Uhr mit zwei Begleitern in der Wittenberger Straße im Passagebereich eines Einkaufszentrums gestritten. Dann war es nach Aussagen eines hinzu eilenden Wachschutzmitarbeiters zu einem Gerangel gekommen. Der 27-Jährige sei plötzlich zu Boden gestürzt – ob von selbst oder infolge einer Attacke, ist unklar. Der 28-jährige Wachschützer leistete dem Leblosen Hilfe, auch die Begleiter halfen zunächst, entfernten sich aber dann unerkannt. Der 27-Jährige musste notoperiert werden. Er schwebt in Lebensgefahr.das

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