NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

Bürgerbegehren zum Umbau

der Kastanienallee zulässig



Das Bürgerbegehren „Stoppt K 21“ zum Umbau der Kastanienallee in Prenzlauer Berg ist zulässig. Eine entsprechende Entscheidung des Bezirksamtes Pankow ist von der Senatsinnenverwaltung bestätigt worden. Der Bezirk will die Kastanienallee sanieren und behindertengerecht gestalten, dabei die Fahrbahn verkleinern sowie die Zahl der Parkplätze verringern. Die Bürgerinitiative will lediglich die Reparatur der Gehwege und durchgängig Tempo 30. Für ein erfolgreiches Bürgerbegehren werden bis zum 3. November 8.735 gültige Unterschriften benötigt. Danach müsste der Bezirk einen Bürgerentscheid ansetzen.dapd

Anträge fürs Bildungspaket

können jetzt bearbeitet werden

Auch wenn noch nicht alle rechtlichen Bestimmungen vorliegen, können die Jobcenter jetzt die Anträge von Hartz-IV- Empfängern für Leistungen aus dem Bildungspaket bearbeiten. Darauf wies Arbeitssenatorin Carola Bluhm (Linke) hin, nachdem der Senat Änderungen in Landesgesetzen zugestimmt hatte. 200 000 Kinder und Jugendliche in Berlin haben unter anderem Anspruch auf Zuschüsse zum Schulessen, zur Mitgliedschaft in Vereinen sowie auf Übernahme von Nachhilfekosten oder BVG-Tickets. Bisher ist die Nachfrage nach den Förderungen weiter zögerlich. sik

Neuköllner Siebtklässler

müssen nicht nach Spandau

Der Bezirk Neukölln wird nun doch eine weitere siebte Gymnasialklasse eröffnen, um zu verhindern, dass Neuköllner Schüler nach Spandau ausweichen müssen. Dies teilte Bildungsstadträtin Franziska Giffey (SPD) am Dienstag mit. „Trotz Raumknappheit“ sei mit dem Ernst- Abbe-Gymnasium eine entsprechende Übereinkunft erzielt worden, 30 weitere Schüler aufzunehmen. Der Bezirk arbeite daran, auch für die noch verbleibenden zwölf Schüler mit Gymnasialempfehlung eine Lösung in Neukölln oder im angrenzenden Treptow-Köpenick zu finden. sve

Vorstellungsrunden für den Lehrernachwuchs beginnen

Für Schulen, die zum Sommer freie Stellen besetzen können, wird es jetzt spannend: Diesen Mittwoch beginnen die zentralen Vorstellungsrunden für den Lehrernachwuchs. Sie werden bis nächste Woche dauern. Dem Vernehmen nach wurden für die 250 Stellen rund 600 Bewerber eingeladen. sve

90-Jähriger an Haltestelle

von Straßenbahn getötet

Ein 90-Jähriger ist Dienstagnachmittag in Friedrichshain von einer Straßenbahn erfasst und getötet worden. Der Unfall ereignete sich gegen 14.30 Uhr an der Haltestelle Moll- /Ecke Büschingstraße. Genaue Angaben zum Hergang lagen zunächst nicht vor. Die Feuerwehr musste die Bahn mit einem Kran anheben, um das Opfer bergen zu können. Wegen der Sperrung der Mollstraße auch für Autos kam es für zwei Stunden zu langen Staus. Der Fahrer der in Richtung Alex fahrenden Bahn der Linie M8 erlitt einen schweren Schock. An dieser Haltestelle war vor drei Jahren eine 19-Jährige von einer Tram erfasst und getötet worden. Ha

Busse statt Züge

bei der U-Bahn-Linie U 2

Fahrgäste, die die U-Bahn-Linie U 2 zwischen Potsdamer Platz und Wittenbergplatz nutzen, sollten diesen Bereich von Donnerstag bis Montagfrüh mit anderen Bahnen weitgehend umfahren. Die BVG sperrt, wie berichtet, diesen Abschnitt und bietet als Ersatz lediglich einen Verkehr mit Bussen zwischen dem Potsdamer Platz und dem Nollendorfplatz an, wo die Fahrgäste mit der U 1 oder U 3 bis Wittenbergplatz fahren müssen, um dort dann wieder in die Linie U 2 umzusteigen. Die BVG lässt die Busse nicht bis zum Wittenbergplatz fahren, weil sie dafür zu wenig Fahrzeuge hat. Die Busse halten auch nicht an den U-Bahnhöfen Mendelssohn-Bartholdy-Park und Gleisdreieck. Von Montag an verkürzt sich die Sperrung auf den Abschnitt zwischen Gleisdreieck und Wittenbergplatz. Dann kann auf den Busverkehr verzichtet werden, weil Fahrgäste der U 2 im Bahnhof Gleisdreieck in die U 1 umsteigen können. Allerdings fahren die Züge der U 2 zwischen Potsdamer Platz und Gleisdreieck nur alle zehn statt wie üblich alle fünf Minuten. Auskunft bei der BVG unter Telefon 19449.  kt

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