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Diakonie legt Grundstein

für neue Zentrale am Nordbahnhof

Den Grundstein für ihre neue Berliner Zentrale legen heute das Diakonische Werk der EKD, der Evangelische Entwicklungsdienst (EED) und das Hilfswerk „Brot für die Welt“. Die Hilfsorganisationen, die zur Zeit noch am Reichensteiner Weg in Dahlem, in Bonn und in Stuttgart ansässig sind, wollen ab Oktober in einem gemeinsamen Verwaltungsgebäude am Nordbahnhof arbeiten. Im kommenden Jahr wollen sie zu einem „Evangelischen Werk für Entwicklung und Diakonie“ fusionieren. Insgesamt sollen nach Angaben einer Diakoniesprecherin rund 650 Menschen in dem vom Architektenbüro KSP Jürgen Engel geplanten Neubau beschäftigt werden.

Ursprünglich sollte die neue Diakonie-Zentrale auf dem Gelände der Berliner Stadtmission am Hauptbahnhof entstehen. Im November 2010 gaben Stadtmission und Diakonie jedoch bekannt, dass der Bau eines Verwaltungsgebäudes dort bis zur geplanten Fusion der Hilfswerke nicht realisierbar sei. Bundesweit arbeiten rund 400 000 Mitarbeiter in einer dem Diakonischen Werk angeschlossenen Sozialeinrichtung, hinzu kommen rund 400 000 Menschen, die sich ehrenamtlich in der Diakonie engagieren. bel

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