NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

Neue Stolpersteine werden verlegt

– allein 84 in einer Straße

In der Giesebrechtstraße in Charlottenburg werden am heutigen Sonntag 84 neue Stolpersteine verlegt. 32 Steine liegen dort bereits. Dann ist jeder der 116 früheren jüdischen Bewohner der Straße, die zwischen 1941 und 1943 in Konzentrationslager verschleppt wurden, mit einem eigenen Stein gewürdigt. Der Künstler Gunter Demnig verlegt die Steine, die von Bewohnern der Straße gestiftet wurden. Um 15 Uhr gibt es dazu auf dem Meyerinckplatz eine Gedenkfeier, an der auch die Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde, Lala Süsskind, ein Gesandter der Botschaft Israels und Bezirksvertreter teilnehmen. fk

Fliesenleger noch nicht fertig:

Olympiabad öffnet später

Etliche Badegäste, die im Sommerbad Olympiastadion zur geplanten Saisoneröffnung gekommen waren, wurden gestern enttäuscht. Das Bad blieb wegen „Wartungsarbeiten“ geschlossen, so ein Aushang. „Die Fliesenleger wurden nicht rechtzeitig fertig“, erklärten die Bäderbetriebe. Die Schäden an der Überlaufrinne seien größer gewesen als erwartet. Das Bad soll nun nach Beendigung der Arbeiten im Laufe der kommenden Woche eröffnet werden. wie

Gewalt in U-Bahnhöfen:

Fünf Menschen verletzt

Bei zwei Überfällen und einem gewalttätigen Streit auf Berliner U-Bahnhöfen wurden in der Nacht zum Samstag fünf Menschen verletzt. Am Halleschen Tor gerieten eine 17-Jährige und ein zehn Jahre älterer Mann heftig aneinander. Der Mann wurde handgreiflich und schlug der Jugendlichen eine Flasche auf den Kopf. Sie erlitt Schnittwunden. Am Zoologischen Garten wurden drei 25-Jährige um drei Uhr mit Fausthieben traktiert. Das Trio trug Kopfverletzungen davon. Einer der mutmaßlichen Täter wurde später gefasst. Und am U-Bahnhof Jannowitzbrücke schlugen zwei Männer gegen 6 Uhr früh einen 28-Jährigen zusammen. In den zwei letzteren Fällen waren die Täter vermutlich betrunken. Sie nahmen ihren Opfern keine Wertsachen ab. cs

Motorradfahrer tödlich verunglückt:

87-Jähriger rammte ihn mit Auto

Ein Motorradfahrer ist am Samstag auf der Charlottenburger Chaussee in Spandau ums Leben gekommen. Der 59-Jährige wurde von einem 87-jährigen Autofahrer, der in gleicher Richtung unterwegs war, aus bislang ungeklärter Ursache gerammt. Er geriet unter den Wagen, wurde mitgeschleift und erlag noch am Unfallort seinen schweren Verletzungen. Der Kradfahrer ist der 19. Verkehrstote auf Berlins Straßen in diesem Jahr.dapd

Antiquitätenhändler angeschossen

und lebensgefährlich verletzt

Ein Antiquitätenhändler ist vor seinem Geschäft an der Uhlandstraße angeschossen und lebensgefährlich verletzt worden. Ein Taxifahrer fand den 32-Jährigen Samstagfrüh vor seinem Laden. Die näheren Tatumstände ermittelt nun eine Mordkommission.

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