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Einschränkungen bei der S-Bahn



Nutzer der S-Bahn müssen sich wegen Bauarbeiten an diesem Wochenende mit vielen Einschränkungen arrangieren: Weil die südöstliche Zufahrt zum Ring gesperrt wird, fahren bis in die Nacht zum Montag Ersatzbusse von der Sonnenallee über Köllnische Heide nach Schöneweide. Die S 46 fährt nur zwischen Schöneweide und Zeuthen (bis Königs Wusterhausen fahren ebenfalls Busse), die S 47 nur zwischen Schöneweide und Spindlersfeld. Die S 8 fährt geteilt zwischen Schöneweide und Grünau sowie vom östlichen Ring ab Treptower Park nach Birkenwerder. Die S 9 fährt ebenfalls zwischen Schöneweide und Grünau sowie von Pankow über Schönhauser Allee zum Ring. Von Grünau fahren Ersatzbusse über Altglienicke und Grünbergallee zum Flughafen Schönefeld. Außerdem wird die S 2 zwischen Buch und Blankenburg durch Busse ersetzt. Am Sonntag kommt noch Pendelverkehr im 15-Minuten-Takt zwischen Ostkreuz und Lichtenberg hinzu. obs

Nazi-Aufmarsch vor Polizeipräsidium

Rechtsextremisten planen für Samstag einen Aufmarsch in Berlin. Nach Tagesspiegel-Informationen wollen die Neonazis direkt vor das Polizeipräsidium in Tempelhof marschieren. Angemeldet ist die Veranstaltung unter dem Motto „Wahrheit macht frei“ – offenbar in Anlehnung an den Spruch „Arbeit macht frei“, der auf den Eingangstoren von Konzentrationslagern stand. Ab 12 Uhr wollen die Rechten sich versammeln,angemeldet ist der Aufzug bis 20 Uhr. Den genauen Startpunkt halten Polizei und Veranstalter geheim. Erst kurz vor Beginn wollen die Rechtsextremen im Internet den Ort mitteilen. Wie der Tagesspiegel erfuhr, wird die Route vom Platz der Luftbrücke über den Mehringdamm durch Kreuzberg führen. Anmelder des Aufmarsches ist der NPD-Politiker Sebastian Schmidtke, der jahrelang führendes Mitglied der Nazigruppierung „Märkischer Heimatschutz“ war. Er hatte auch den Aufmarsch am 1. Mai 2010 in Prenzlauer Berg angemeldet. Linke Gruppen kündigten für Samstag Protestaktionen an. jra/tabu

Schwules Paar überfallen

Erst Beleidigungen und dann auch noch ein Schlag mit der Faust ins Gesicht: Wegen ihrer Lebensweise zwei homosexuelle Männer in der Nacht zu Freitag in der Oranienstraße in Kreuzberg Opfer eines Übergriffs geworden. Laut Polizei sind die 25- und 26-jährigen Männer von einem Unbekannten zunächst nur verbal angegangen worden, als sie gegen 1.30 Uhr eine Pizzeria betraten. Dem Vernehmen nach seien die Schmähungen schwulenfeindlich gewesen. Als das Paar später das Lokal wieder verlassen wollte, stellte der Unbekannte den Jüngeren von beiden und schlug ihn ins Gesicht. Der Täter flüchtete unerkannt. Die Polizei hat Ermittlungen wegen Körperverletzung und Beleidigung eingeleitet.sny

Läuferinnen im Tiergarten am Start

17 000 Sportlerinnen machen sich am heutigen Sonnabend beim Frauenlauf auf den Weg durch den Tiergarten. Deshalb wird die Straße des 17. Juni zwischen Großem Stern und Brandenburger Tor von 6 Uhr bis 24 Uhr voll gesperrt. Auch in der Hofjägerallee wird es zu Behinderungen kommen. Sie wird auch am Sonntag zwischen 18 Uhr und 21 Uhr gesperrt. Die Ebertstraße am Brandenburger Tor bleibt befahrbar. sny

Charité-Mitarbeiter demonstrierten

Rund 200 Beschäftigte der Charité-Tochter Charité Facility Management haben am Freitagnachmittag für die sofortige Aufnahme neuer Tarifverhandlungen demonstriert. Sie zogen vom Campus der Charité zum SPD-Landesparteitag, um auf ihre Situation aufmerksam zu machen. Das Motto des Protestzuges lautete „Arm trotz Arbeit.“ Seit dem 2. Mai befinden sich die Mitarbeiter im Streik. sny

Eltern fordern 13 Schuljahre

Der Landeselternausschuss fordert den Senat auf, an den Gymnasien die Möglichkeit zum Abitur nach 13 Jahren wieder einzuführen. „Eine Unterscheidung in dieser Frage zwischen Gymnasien und Sekundarschulen ist völlig unbegründet“, heißt es in einer Mitteilung. „Die Situation der Schüler muss entschärft werden“, erklärte Landeselternsprecher Günter Peiritsch. Ralf Treptow, Vorsitzender des Verbandes der Oberstudiendirektoren, kritisierte das Vorhaben; er warnte vor einer „Rolle rückwärts“. kba

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