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Tarifverhandlungen an der Charité vor entscheidender Wende



Die Gespräche zwischen der Gewerkschaft Verdi und der Charité könnten am Dienstag auf einen baldigen Abschluss zusteuern. Den 10 000 nichtärztlichen Beschäftigten der Universitätsklinik werden bis 2012 insgesamt 200 Euro mehr pro Monat geboten, bis 2013/14 soll eine prozentuale Steigerung hinzukommen, so dass dann der bundesweit übliche Tarif gezahlt wird. Noch bekommt eine Vollzeit-Schwester nach zehn Dienstjahren mit Nachtschichten weniger als 2500 Euro brutto im Monat. Klinikintern wird dem Vernehmen nach derzeit noch kritisiert, dass der Bundestarif demnach erst in zwei oder drei Jahren erreicht wäre. Ein Tarifvertrag kommt erst zustande, wenn die Gewerkschaftsmitglieder ihm per Urabstimmung zustimmen.hah

Mutmaßliche Kokain-Händler

in Charlottenburg festgenommen

Rauschgift-Fahnder haben in einem unscheinbaren Lokal in der Charlottenburger Wielandstraße den aus Südamerika stammenden 53-jährigen Wirt und seinen 19-jährigen Gehilfen festgenommen, wie Polizei und Zoll am Montag mitteilten. Die Ermittler hatten dort zuvor 500 Gramm Kokain beschlagnahmt. Im Lokal wartete außerdem ein Abnehmer auf den Händler, der mit rund 5000 Euro in der Tasche offenbar Kokain erwerben wollte. In dessen Wohnung fanden die Ermittler bei der daraufhin angeordneten Durchsuchung 164 sogenannte Eppendorfgefäße mit Kokain. Das beschlagnahmte Rauschgift hat den Angaben zufolge einen Straßenverkaufswert von etwa 130 000 Euro. Alle drei Verdächtigen wurden einem Ermittlungsrichter vorgeführt, der Haftbefehle erließ.dapd

Autos angezündet und

Farbbeutel auf Vattenfall

Unbekannte haben am Montagmorgen in Kreuzberg und Mitte teure Autos angezündet. In Friedrichshain wurde ein Brandstifter beim Versuch, einen Wagen anzustecken, beobachtet. Laut Polizei konnte er entkommen. In allen Fällen wird ein politisches Motiv geprüft. Linksradikale Atomkraftgegner bewarfen am Montagmorgen zudem das Vattenfall-Gebäude in Mitte mit Farbbeuteln. Tsp

Denkmalschutz für den Teufelsberg? Umfrageergebnis widersprüchlich

Die ehemaligen US-Abhöranlagen auf dem Teufelsberg sollten nicht unter Denkmalschutz gestellt werden. Das meint jedenfalls die Mehrheit von 60,1 Prozent der Anrufer, die sich an unserer Pro & Contra-Frage vom Wochenende beteiligten. Bei der Abstimmung auf unserer Online-Seite war das Ergebnis umgekehrt, wenn auch nicht so deutlich.Tsp

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