NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

Neues Wohn- und Geschäftshaus

in der historischen Mitte

Ein neues Wohn- und Geschäftsgebäude soll zwischen Alexanderplatz und Rathausforum am Standort des alten C&A-Kaufhauses in Mitte entstehen. Der Senat beschloss am Dienstag den Bebauungsplanentwurf südöstlich des Fernsehturms bis hin zum Stadtbahnviadukt. 2009 wurde bereits ein Wettbewerb durchgeführt, den das Berliner Architekturbüro Sauerbruch Hutton für sich entschied. Die Einkaufsebenen im Erdgeschoss haben geschwungene Glasfassaden, in den Obergeschossen sollen Büroflächen und hochwertige Wohnungen rund um einen Innenhof entstehen. Unter Stadthistorikern ist die Planung umstritten: Durch den solitären Bau werde der Stadtgrundriss in Mitte zerstört. sib

Wohnwagenplatz in Dreilinden

für Roma und Sinti wird ausgebaut

Eine Teilfläche auf dem ehemaligen Grenzübergang Dreilinden soll auch künftig als Wohnwagenstellplatz für durchreisende Roma und Sinti freigehalten werden. Der Senat verabschiedete am Dienstag einen Bebauungsplanentwurf für Sozial- und Sanitärgebäude, Ver- und Entsorgungsanlagen und Außenanlagen. 34 Wohnwagen sollen dort Platz finden. Die Bauarbeiten sollen bis Mai 2012 abgeschlossen sein. Der Stellplatz wird durch die Caritas betrieben. Das Gelände in Nikolassee war ursprünglich als Stauraum für wartende Lkw gebaut worden. Mitte der neunziger Jahre stellte der Senat die Fläche für reisende Sinti und Roma zur Verfügung. Im bürgerlichen Steglitz-Zehlendorf stößt das Projekt bei vielen auf Widerspruch. Schon vor einigen Jahren protestierten Anwohner aus Nikolassee gegen den Ausbau. sib

Land Berlin will mit Prävention

illegale Geldwäsche verhindern

Das Land Berlin richtet eine Aufsichtsbehörde für Geldwäscheprävention ein. Die Wirtschaftsverwaltung soll künftig Gewerbetreibende über die Gefahren der Geldwäsche im Nichtbanken-Bereich informieren. Das beschloss der Senat am Dienstag. Seit Jahren versucht die organisierte Kriminalität, Gelder durch Immobilienkäufe oder durch gastronomische Betriebe zu waschen. sib

Bundesratsinitiative

für ein Europa ohne Grenzen

Berlin setzt sich gegen die Wiedereinführung dauerhafter Grenzkontrollen und für eine ungehinderte Freizügigkeit in Europa ein. Am Dienstag beschloss der Senat eine Bundesratsinitiative. Anlass sind Bestrebungen von Ländern wie Dänemark, wieder Grenzkontrollen einzuführen. sib

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