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Busfahrer rettet Prügelopfer

Ein couragierter Busfahrer der BVG hat Freitagnacht in Mitte mit seiner schnellen Reaktion einen 34-Jährigen vor drei Schlägern gerettet. Aus bislang ungeklärter Ursache war der Angegriffene gegen 23 Uhr mit drei Männern in der Weddinger Müllerstraße in Streit geraten. Plötzlich kam es zu einer Auseinandersetzungen zwischen den alkoholisierten Männern. Der 30-jährige Busfahrer, der auf die Schlägerei während der Fahrt aufmerksam geworden war, stoppte sein Fahrzeug und „ging beherzt zwischen die Kontrahenten“, wie die Polizei am Wochenende mitteilte. Er verjagte die Angreifer und zog den Verletzten zu seinem Bus. Die drei Männer flüchteten in eine Grünanlage. Der 34-Jährige wurde durch die Schläge so schwer verletzt, dass er stark im Gesicht blutete und die Polizei einen Notarzt rufen musste. Zwei der Schläger, einen 25-Jährigen und einen 33-Jährigen, nahmen die Beamten nach kurzer Suche fest. Bei der Untersuchung des 34-Jährigen im Krankenhaus wurden ein Jochbein- und ein Kieferbruch diagnostiziert. Bei dem festgenommenen 33-Jährigen besteht der Verdacht eines Schädelhirntraumas. Die Polizei versucht nun, die Hintergründe der Schlägerei zu ermitteln. Erst vor einer Woche hatte ein Busfahrer der Linie N10 in der Clayallee in Zehlendorf eine junge Frau vor einem Angriff gerettet. Sie wurde von ihrem aggressiven Ehemann verfolgt. jra

Obdachloser in Heim erschlagen

Ein 66-Jähriger ist in der Nacht zu Sonntag im Obdachlosenheim „Haus Hebron“ in Adlershof von Unbekannten erschlagen worden. Anwohner entdeckten gegen 3.30 Uhr den Schwerverletzten in einem Wohncontainer auf dem Gelände des Wohnheims in der Köpenicker Straße. Ein Notarzt versuchte vergeblich, den Mann zu reanimieren. Eine Obduktion des Leichnams bestätigte den Verdacht der Ermittler, dass es sich um ein Verbrechen handelt. Der Heimbewohner wurde Opfer „massiver stumpfer Gewalt gegen den Oberkörper“. Die Heimleitung weigerte sich am Sonntag, sich gegenüber der Presse zu dem Vorfall zu äußern. Die Mordkommission hat die weiteren Ermittlungen übernommen. jra

Autos brannten in Friedrichshain

Erneut haben vermutlich linksextreme Täter am Wochenende zahlreiche Fahrzeuge angezündet. Allein in der Nacht zu Sonntag brannten in Friedrichshain sechs Luxusautos. Um 4.40 Uhr wurde Feuer an einem BMW in der Frankfurter Allee gelegt. Wenige Minuten zuvor brannte in der Rigaer Straße ein Geländewagen vollkommen aus. Um 5.20 Uhr zündeten die Brandstifter einen BMW in der Mainzer Straße und später einen Audi A4 in der Gabriel-Max-Straße an. Gegen 6.50 Uhr setzten Unbekannte zwei weitere BMW in der Simplonstraße und Colbestraße in Brand. Bereits in der Nacht zuvor brannte gegen 4.20 Uhr ein Mercedes in der Dirschauer Straße. Eine Stunde später versuchte ein dunkel gekleideter Mann einen BMW in der Gabriel- Max-Straße anzuzünden, wurde aber von Passanten gestört. Tsp

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