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Coaches für schwache Schulen



Deutsch, Mathe, Englisch: Bildungssenator Jürgen Zöllner (SPD) will die Leistungen von Schülern in den Kernfächern steigern. Deshalb bekommen Schulen, die in Vergleichsarbeiten und in den Prüfungen zum Mittleren Schulabschluss (MSA) schlecht abschneiden, künftig sogenannte Fachcoaches zur Seite gestellt – erfahrene, zusätzlich geschulte Pädagogen, die die Fachlehrer unterstützen sollen. Diese Coaches sollen sowohl in einzelnen Unterrichtsstunden anwesend sein als auch die Lehrer bei der Vor- und Nachbereitung beraten, heißt es in einer Mitteilung der Bildungsverwaltung. Die Maßnahme ist Teil des Qualitätspaketes für Schulen und Kitas; die leistungsschwächsten 20 Prozent der Berliner Schulen müssen die auf zwei Jahre angesetzte Beratung in Anspruch nehmen. Das Coaching startet im kommenden Schuljahr zunächst an zehn Schulen. kba

Bürgeramt Wilmersdorf geschlossen

Das Bürgeramt am Hohenzollerndamm 177 in Wilmersdorf bleibt am heutigen Mittwoch wegen Schulungen des Personals geschlossen. Ersatzweise stehen in der City West die Bürgerämter im Rathaus Charlottenburg, Otto-Suhr-Allee 100, und an der Heerstraße 12-14 von 8 bis 13 Uhr zur Verfügung. CD

Betrüger als Volkszähler unterwegs

Das Landesamt für Statistik Berlin-Brandenburg hat zur Wachsamkeit bei der aktuellen Volksbefragung aufgerufen. Angesichts mehrerer Betrugsfälle in Bayern, bei denen sich Kriminelle als sogenannte Erhebungsbeauftragte ausgegeben hatten, sollten Bürger wachsam sein, sagte eine Sprecherin am Dienstag. Bislang habe es in Berlin oder Brandenburg noch keine Betrugsfälle gegeben. „Es werden bei dem Zensus keine telefonischen Befragungen vorgenommen. Befragte werden auch nicht honoriert“, sagte die Sprecherin. In Bayern häufen sich zwei Wochen nach Start des Zensus Betrugsversuche durch falsche Interviewer. Betrüger versuchen demnach, Bürger am Telefon oder an der Haustür zu befragen. Darüber hinaus soll einigen Befragten Geld für Auskünfte über Einkommens- und Kontodaten geboten worden sein. Das Statistikamt wies darauf hin, dass Termine mit den Befragern schriftlich angemeldet und von den zu Befragenden vorab bestätigt werden müssten. Außerdem legitimiere sich jeder Interviewer mit einem Ausweis des Amtes für Statistik und seinem Personaldokument. Derzeit sei in der Region die erste Befragungsrunde erledigt, hieß es. Dabei seien 4300 Interviewer in Brandenburg und 1700 Interviewer in Berlin unterwegs gewesen. dapd

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