NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

Jugendlicher in Havel ertrunken:

Er war mit Schulklasse beim Baden

Ein 16-jähriger Schüler aus Moabit ist am Donnerstagnachmittag in der Havel gegenüber der Pfaueninsel ertrunken. Der Jugendliche hatte nach ersten Ermittlungen mit seiner Schulklasse einen Badestrand an der Pfaueninselchaussee besucht. Dort war er gegen 12.30 Uhr beim Tauchen nicht mehr an die Oberfläche gekommen. Sein Lehrer und Mitarbeiter der Station der Deutschen Lebensrettungs-Gesellschaft (DLRG) am Strand zogen den Jungen aus dem Wasser und versuchten, ihn wieder zu beleben. Ein Notarztwagen brachte ihn in eine Zehlendorfer Klinik, doch jede Hilfe kam zu spät. Er starb wenig später. Mehrere Schülerinnen erlitten bei dem Unglück schwere Schocks. Den Hergang des Badeunfalles prüft nun das Landeskriminalamt. Auch eine Obduktion wurde angeordnet. Damit will man die genaue Todesursache feststellen. cs

Verdächtiger Koffer entdeckt:

Fund gilt als explosionsgefährdet

Ein aufmerksamer Spaziergänger hat am Donnerstag am Nordufer in Wedding womöglich eine Sprengstoff-Explosion verhindert. Gegen 14 Uhr entdeckte er nach Angaben der Polizei einen verdächtigen Koffer mit heraushängenden Drähten, der einer Sprengvorrichtung ähnelte. Spezialisten der Polizei öffneten den Koffer daraufhin mit einem Wassergewehr. Sie fanden im Inneren zahlreiche zünderähnliche Vorrichtungen. Das Gebiet um den Fundort wurde vor der Untersuchung weiträumig abgesperrt. Der Verkehr war mehrere Stunden lang unterbrochen. Am frühen Abend ließ die Polizei den Koffer dann in einem Spezialbehälter zum Sprengplatz im Grunewald abtransportieren. Dort soll er weiter untersucht werden. Der Staatsschutz ermittelt.dapd

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