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Berliner gewinnt bei Wettbewerb „Jugend debattiert“



Ein Berliner Gymnasiast hat beim bundesweiten Wettbewerb „Jugend debattiert“ gesiegt. Alexander Schwennicke vom Evangelischen Gymnasium zum Grauen Kloster in Schmargendorf gewann in der Jahrgangsstufe 11 bis 12/13, wie die Veranstalter am Freitag mitteilten. Der 16-Jährige setzte sich im Finale in seiner Altersgruppe gegen drei Kontrahenten durch. Thema war die Frage „Soll in Deutschland ein muslimischer Feiertag als gesetzlicher Feiertag eingeführt werden?“ Der Schüler argumentierte in der Gruppe für einen solchen Feiertag, allerdings muss das nicht seine persönliche Meinung sein. Unter den Teilnehmern aus den 8. bis 10. Klassen belegte Nella Sayatz von der Bertha-von-Suttner-Oberschule in Reinickendorf den zweiten Platz. Bewertungskriterien waren Sachkenntnis, Ausdrucksvermögen, Gesprächsfähigkeit und Überzeugungskraft. Bundespräsident Christian Wulff, der die Debatten der Finalisten verfolgte, überreichte anschließend die Siegerurkunden. Der vor zehn Jahren gestartete Wettbewerb vermittle die Grundlagen für einen fairen Wettstreit mit Argumenten, sagte er als Schirmherr des Projekts. Der Wettbewerb wird von mehreren Stiftungen getragen. Tsp/dapd

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