NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

BMW überschlug sich: Vier Verletzte

Vier Menschen sind bei einem schweren Unfall in der Nacht zu Montag im Pankower Ortsteil Blankenfelde verletzt worden. Passanten hatten gegen 2.45 Uhr am Badesee Arkenberge einen BMW entdeckt, der auf dem Dach lag. Die alarmierten Rettungssanitäter fanden wenig später drei verletzte Menschen (22, 25 und 27 Jahre) nahe der Unfallstelle. Nach bisherigen Ermittlungen war der 27-jährige mutmaßliche Fahrer mit dem BMW von der Fahrbahn abgekommen und hatte sich überschlagen. Die drei Männer kamen mit Verletzungen an Kopf, Armen und Beinen in eine Klinik. Eine schwer verletzte 20-jährige Insassin ist offenbar noch vor Eintreffen der Rettungskräfte von bislang Unbekannten ins Krankenhaus gebracht worden. Laut Polizei war der BMW gestohlen. tabu

Strom weg in Friedrichshain und Mitte

Durch einen Ausfall im Umspannwerk Spittelmarkt waren am Montagnachmittag mehr als 1000 Haushalte in Mitte und Friedrichshain vom Stromnetz abgeschnitten. Das Problem konnte durch eine Umschaltung gelöst werden. Zwischen Holzmarktstraße, Strausberger Platz und Lichtenberger Straße fiel gegen 12.30 Uhr der Strom aus. 42 Minuten später war das Problem behoben, teilte ein Vattenfall-Sprecher mit. Betroffen waren 1500 Kunden. Zu den Gründen des Ausfalls konnten noch keine Angaben gemacht werden. ho

Liebig 14: Randalierer verurteilt

Nach den Krawallen bei der Räumung des besetzten Hauses Liebigstraße 14 ist ein 37-jähriger Randalierer am Montag zu sechs Monaten Haft auf Bewährung verurteilt worden. Zudem muss er 120 Stunden gemeinnützige Arbeit leisten. Der Treptower hatte am 2. Februar einen Stein auf ein Polizeifahrzeug geworfen. Zu dem Wurf kam es nach einer Protestkundgebung an der Warschauer Straße in Friedrichshain. Er habe sich von der aufgeheizten Situation mitreißen lassen und bereue dies, sagte der Angeklagte im vierten Prozess um Ausschreitungen bei der Räumung des linksalternativen Wohnprojektes. Eine Amtsrichterin sprach den vorbestraften Mann des Landfriedensbruchs sowie der versuchten Sachbeschädigung schuldig. K.G.

Psychotherapeuten protestieren

An diesem Mittwoch wollen angehende Psychotherapeuten vor dem Urbankrankenhaus gegen „unbezahlte Vollzeittätigkeiten“ während der Berufsausbildung demonstrieren. „Wir unterstützen das Anliegen des Protestes“, sagte Christoph Stößlein vom Vorstand der Psychotherapeutenkammer Berlin. Um als Psychotherapeut zugelassen zu werden, folgen nach Hochschulstudium der Psychologie oder Pädagogik in der Regel drei Jahre Praxis, davon wird mindestens ein Jahr als „Psychotherapeut in Ausbildung“ in einer Klinik gearbeitet. Die Häuser setzen die Hochschulabgänger oft voll ein. Wegen der vielen Ausbildungsinstitute in Berlin gibt es zahlreiche angehende Therapeuten, dementsprechend sind die Kliniken nicht gezwungen, Personal mit auskömmlichen Löhnen zu locken.hah

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