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Brutaler S-Bahn-Schläger

zu Gefängnisstrafe verurteilt



Nach einem brutalen Angriff auf einen Fahrgast in einer S-Bahn ist einer der drei Täter zu zwei Jahren und einem Monat Haft verurteilt worden. Der 26-Jährige habe seinen Zorn an einem 45-jährigen Mann ausgelebt, der Zivilcourage gezeigt hatte, hieß es im Urteil. Das Opfer war am 1. Mai 2009 in einer Bahn Richtung Potsdam eingeschritten, als ein älterer Mann angepöbelt wurde. Der Angeklagte hatte dem 45-Jährigen mit großer Wucht ins Gesicht geschlagen. Seine Freunde traten mit Springerstiefeln zu.

Frust hatte Jens H. abreagiert. Er sei wütend gewesen, weil er zuvor von der Polizei nicht zu einer NPD-Kundgebung gelassen wurde, gab er zu. Das Opfer kam mit Gehirnerschütterung und etlichen Prellungen in ein Krankenhaus. Bis heute hat der 45-Jährige Angst, die S-Bahn zu benutzen. H. soll 2000 Euro Schmerzensgeld zahlen. Derzeit verbüßt er eine im Herbst verhängte Strafe von fünfeinhalb Jahren und wird sich nun voraussichtlich bis 2017 in Haft befinden. K.G.

Bürgerinitiative „Stoppt K21“:

Hälfte der Unterschriften gesammelt

Vor vier Wochen startete die Bürgerinitiative „Stoppt K21“ ihr Bürgerbegehren: 8736 Unterschriften müssen die Initiatoren bis November sammeln, um im Zusammenhang mit dem umstrittenen Umbau der Kastanienallee in Prenzlauer Berg eine Anwohnerbefragung zu erreichen. Knapp die Hälfte der erforderlichen Unterschriften haben sie laut Sprecher Matthias Aberle bereits zusammen. Er und seine Mitstreiter bereiten zudem gerade für Ende August einen weiteren Aktionstag auf der berühmten Flaniermeile vor. Auch diesmal sollen diverse Bands und Künstler auftreten, wie schon im Mai, als unter anderem Sängerin Peaches mit einem Konzert ihren Ärger über den Umbau kundtat. hey

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